Ephraim – komm heim!

Mein Vater hatte mehrmals in seinem Leben prophetische Träume.

Unter anderem sah er mehrmals ein Blatt oder ein Schriftstück, auf dem „Ephraim“ stand und noch andere Dinge. Ein Brief von Gott an Ephraim. Ein Liebesbrief.

Ich hoffe und bete, dass dieser Artikel das gut wiedergibt, was er sah und dass du die Botschaft Gottes hörst: Komm heim!

Denn Gott meint dich!

Was hat das alles zu bedeuten? Wer ist Ephraim und was hat das mit Dir zu tun?

Das möchte ich dir hier erklären.

Ephraim ist der zweitgeborene Sohn von Josef und der Ägypterin Asnat.

In Genesis 48 lesen wir eine merkwürdige Geschichte. Jakob, der alte Vater von Josef segnet seine Enkel. Aber er sagt in Vers 5:

„So sollen nun deine beiden Söhne Ephraim und Manasse, die dir geboren sind in Ägyptenland, ehe ich hergekommen bin zu dir, MEIN SEIN GLEICHWIE RUBEN UND SIMEON.“

Er adoptiert die beiden. Das wird dadurch verdeutlicht, dass er die Knaben auf dem Schoss hat. Das ist eine Art Adoptionszeremonie gewesen. Wir wissen ja, dass Rahel die Idee hatte durch ihre Magd Mutter zu werden:

„Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha; geh zu ihr, dass sie auf meinem Schoß gebäre und ich doch durch sie zu Kindern komme.“ Genesis 30,3

Auch bei Naomi und Ruth sehen wir das. Das hebräische Wort, was hier mit Schoß wiedergegeben wird, heißt: berech. Und hat dieselben Buchstaben wie das Wort bracha = Segen.

Durch seinen Segen adoptiert er die beiden, pfropft sie ein in Israel.

Damit verschafft er Josef einen doppelten Anteil. Denn nun sind es 13 Stämme.

In 1. Chronik 5 wird uns das offiziell mitgeteilt.

Eigentlich sollen hier die Nachkommen Rubens aufgezählt werden, doch zuerst muss noch etwas geklärt werden:

„Die Söhne Rubens, des Erstgeborenen Israels- denn er war zwar der Erstgeborene, aber weil er seines Vaters Bett entweihte, wurde sein Erstgeburtsrecht gegeben den Söhnen Josefs, des Sohnes Israels, doch wurde er nicht in das Geschlechtsregister als Erstgeborener aufgezeichnet; denn Juda war mächtig unter seinen Brüdern und einem aus seinem Stamm wurde das Fürstentum gegeben, Josef aber erhielt das Erstgeburtsrecht- „

Also, wir sehen, dass sie nicht nur adoptiert wurden, sondern auch, dass die Reihenfolge geändert wurde. In Jakobs Segen in Genesis 49 können wir ersehen, dass er an seinen 3 ältesten Söhnen viel zu schelten hat.

Ephraim bekommt den Segen mit der rechten Hand, den Erstgeburtssegen und erhält das Recht des Erstgeborenen. Juda aber das Fürstentum. Damit teilen sich Juda und Ephraim den ersten Platz in der Rangfolge.

So erklärt es uns die Chronik.

Alle Stämme zogen aus Ägyptenland aus. Auch die Stämme Ephraim und Manasse. Damit , wie schon besprochen, waren es 13 Stämme.

Im Segen Jakobs verheisst er, dass Levi und Simeon verstreut in Israel leben werden. Im Falle Levi erfüllt sich das in einer Besonderheit.

Es deutet sich schon bei der Lagerung in der Wüste an:

In 4. Mose 2 lesen wir die Ordnung der Stämme unterwegs.

Zu allen Seite der Stiftshütte lagerten jeweils 3 Stämme. Ephraim und Juda lagen sich dabei gegenüber.

3 Stämme mal 4 Seiten macht 12.

Wir haben aber 13 Stämme unterzubringen.

Und da haben wir die Besonderheit des Stammes Levi:

„Die Israeliten sollen sich lagern, ein jeder in seinem Lager und bei dem Banner seiner Heerschar. Aber die Leviten sollen sich um die Wohnung des Gesetzes her lagern, damit nicht ein Zorn über die Gemeinde der Israeliten komme. So sollen die Leviten ihren Dienst versehen an der Wohnung des Gesetzes.“ 4. Mose 1, 52- 53

Die Leviten lagerten also in einem inneren Kreis um die Stiftshütte herum und aussen dann die besprochene Lagerordnung der übrigen Stämme. Wunderschön hat Gott alles geordnet und jeder hat seinen Platz. Jeder?

Wir lesen in Genesis 12 Vers 38:

„Und es zog auch mit ihnen viel fremdes Volk…“

Fremdes Volk. Dafür gab es keinen extra Lagerplatz. Sie mussten sich irgendwo einordnen. Sie mussten sich einem Stamm zugesellen!

Das erinnert mich an das Bild des himmlischen Jerusalem. Das hat genau zwölf Tore, erinnerst du dich? Und diese Tore sind nach den Stämmen benannt. Welche Überraschung. Da gibt es kein Tor für evangelisch, baptistisch oder wie wir uns bezeichnen wollen. Komisch, oder? Um hineinzukommen müssten wir dann ja eines der Tore benutzen!

Aufschlussreich finde ich dahingehend eine Stelle im Buch Hesekiel. Hesekiel 47 und 48 beschreibt teilweise die Verteilung des Landes, wenn unser Herr wieder da ist.

In Hesekiel 47, 13 bekennt er sich zu Jakobs Segen und der prophetischen Handlung die Söhne Josef zu adoptieren:

„So spricht Gott der JHWH: Dies sind die Grenzen nach denen ihr das Land den zwölf Stämmen Israels austeilen sollt; zwei Teile gehören dem Stamm Josef.“

Vers 21 – 23 sind auch sehr interessant:

„Und ihr sollt dies Land austeilen unter die Stämme Israels, und wenn ihr das Los werft, um das Land unter euch zu teilen, so sollt ihr die Fremdlinge, die bei euch wohnen und Kinder unter euch zeugen, halten wir die Einheimischen unter den Israeliten; mit euch sollen sie ihren Erbbesitz erhalten unter den Stämmen Israels, und ihr sollt auch ihnen ihren Anteil geben, jedem bei dem Stamm, bei dem er wohnt, spricht Gott der JHWH. „

Die Fremdlinge wohnen genau wie damals beim Auszug, nicht extra. Sie müssen sich einem Stamm anschliessen um Erbbesitz zu erhalten.

Das ist die Idee des ‚Eingepfropft- Werdens‘, die die ganze Schrift durchzieht.

Wir werden das noch deutlicher sehen.

Wie ging es weiter mit Ephraim?

Ephraim erreichte auch das gelobte Land. Auch hier lesen wir wieder vom doppelten Erbteil Josefs:

„Denn die Söhne Josef bestanden aus zwei Stämmen, Manasse und Ephraim. Den Leviten aber gab man keinen Anteil am Lande, sondern Städte zum Wohnen samt Weideplätze für ihr Vieh, dass sie besaßen.“ Josua 14, 4

Hier wird erklärt, dass das Land in 12 Teile geteilt wird und der Segen Jakobs über Levi sich erfüllt – sie lebten nun verstreut und über das Land verteilt.

Genau beschrieben ist das Gebiet des Stammes Ephraim in Josua 16.

„Das Gebiet des Stammes Ephraim für seine Geschlechter: Die Grenze seines Erbteils ostwärtswar Stroh- Addarbus zum oberen Bet Horon und läuft aus bis zum Meer; bei Michmetat, das im Norden liegt, biegt sie um ostwärts nach Taanat – Silo und geht da hindurch östlich von Janoach und kommt herab von Janoach nach Atarot und Naara und stößt an Jericho und läuft aus am Jordan. Von Tappuach geht die Grenze westwärts zum Bach Kana, und ihr Ende ist am Meer. Das ist das Erbteil des Stammes Ephraim für seine Geschlechter; dazu alle Städte mit ihren Gehöften, die für Ephraim ausgesondert waren mitten unter dem Erbteil des Stammes Manasse.“ Josua 16, 5 – 9

Ephraim siedelte also im Norden des Landes, in direkter Nachbarschaft zu Juda, nämlich oberhalb. Da Juda das Fürstentum zustand, gehörte Jerusalem zum Stammesgebiet von Juda.

Dort residierte dann auch König David. David stammte von Juda ab, während Saul ein Nachkomme Benjamins war.

Salomo, Davids Sohn baute in Jerusalem prächtig Palast und Tempel, wie wir alle wissen. Er hat aber gerade am Ende seines Lebens Dinge, die Gott sehr traurig machten.

Er liess sich von seine Frauen dazu bringen Götzenheiligtümer zu bauen und er hatte sogar etwas mit diesen Götzen zu tun, diente ihnen auch noch zusätzlich zu dem lebendigen Gott.

So war sein Herz nicht ungeteilt bei dem Herrn. Das ist eine ernste Sache und deswegen sehen wir Dinge wie Weihnachten und Ostern so kritisch.

Salomo diente der Astarte. Das heißt, dass er eine Zeremonie unter einem grünen Baum ohne Wurzel aber eben mit grünen (immergrünen) Zweigen abhielt.

So sprach Gott zu ihm:

„Weil dies von dir geschehen ist und du meinen Bund nicht bewahrt hast, noch meine Satzungen, die ich dir geboten habe, so will ich dir gewiss das Königreich entreissen und es deinem Knecht geben! Doch zu deiner Zeit will ich es nicht tun, um deines Vaters David willen; der Hand deines Sohnes will ich es entreissen. Nur will ich nicht das ganze Reich abreißen, einen Stamm will ich deinem Sohn geben um Davids Willen, meines Knechtes und um Jerusalems Willen, das ich erwählt habe.“ 1. Könige 11, 11 – 13

Hier sehen wir schon etwas, was im neuen Testament bestätigt wird: sind wir untreu, so ist er doch treu.

Im selben Kapitel in Vers 26 wird uns nun Jerobeam vorgestellt. Ein Mann vom Stamm Ephraim.

Wir gehen ganz langsam voran, damit wir auch alles gut verstehen.

Dieser Jerobeam war ein Knecht Salomos, aber er wollte sich nicht unterordnen.

Eines Tages begegnet ihm der Prophet Ahija.

„Und Ahija fasste den neuen Mantel, den er anhatte, und riß ihn in zwölf Stücke und sprach zu Jerobeam: Nimm zehn Stücke zu dir! Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe ich will das Königreich von der Hand Salomos reißen und dir zehn Stämme geben – einen Stamm soll er haben um meines Knechtes David willen und um Jerusalem willen, die ich erwählt habe aus allen Stämmen Israels-“ 1. Könige 11, 30 -32

Nun wird es spannend. Gemäß der Prophetie Moses, soll das Fürstentum nicht von Juda weichen. Nun aber wird es geteilt. Ephraim bekommt zusätzlich zum Erstgeburtsrecht auch die Herrschaft über 10 Stämme.

Es sind, wie wir sahen 13 Stämme. Jeder bekommt zu seinem eigenen die entsprechende Anzahl dazu.

Die Nachkommen Judas, die weiter in Jerusalem regieren, wie Gott es wünscht, bekommen Benjamin dazu. Benjamin und Juda haben eine enge Verbindung, seitdem Juda sich bereit erklärte Bürge zu sein für Benjamins Sicherheit, als sie nach Ägypten zogen.

Die Leviten wohnen im ganzen Land zerstreut. Sind also aufgeteilt und das neue Reich unter Ephraims Leitung bekommt die restlichen zehn Stämme dazu.

In Kapitel 12 ist die ganze Situation gut dargelegt. Rehabeam, Salomos Nachkomme sammelt Juda und Benjamin um sich. (Vers 21)

Und Jerobeam baute sich Sichem auf und regierte von da aus. (Später wird das Reich aber von Samaria aus regiert.)

Nun hatte er Sorge, dass seine Untertanen gemäß des Wortes Gottes ja verpflichtet waren dreimal jährlich nach Jerusalem zu ziehen um des Herrn Festtage zu halten. Seine Angst bestand darin, dass sie sich dann doch wieder zu Rehabeam wenden werden.

Seine Abhilfe bestand darin 2 goldene Kälber an zwei strategisch günstigen Punkten aufzustellen und dem Volk zu erklären, dass das jene Gottheit sei, die sie aus Ägypten geführt hat.

„Und er machte ein Fest am fünfzehnten Tag des achten Monats wie das Fest in Juda und opferte auf dem Altar.“ 1. Könige 12, 32a

Das Fest, was Juda feierte war das Laubhüttenfest und das begann am 15. des siebten Monats. Er veränderte also die Festzeiten Gottes.

Er baute symbolisch die Kälber um Gott zu verehren, aber Gott möchte so nicht angebetet werden. Wir sollten uns davor hüten, Gott anders zu verehren als er es uns in der Schrift sagt!

Dazu geschieht dann etwas sehr spannendes:

„Auch machten sich zu ihm die Priester und Leviten aus ganz Israel hielten sich zu ihm (Rehabeam) aus ihrem ganzen Gebiet; denn die Leviten verließen ihre Ortschaften und ihre Habe und kamen nach Juda und Jerusalem. – Denn Jerobeam und seine Söhne hatten sie verstoßen, dass sie das Priesteramt vor JHWH nicht mehr ausüben könnten, und er bestellte sich Priester für die Höhen und die Feldgeister und für die Kälber, die er machen ließ. – Und die den JHWH, den Gott Israels, von Herzen suchten, folgten den Leviten aus allen Stämmen Israels nach Jerusalem, dass sie opferten dem JHWH, dem Gott ihrer Väter. So machten sie das Königreich Juda mächtig und stärkten Rehabeam, den Sohn Salomos für drei Jahre, denn drei Jahre wandelten sie in dem Wege Davids und Salomos. “ 2. Chronik 11, 13 – 17

Hier haben wir einen wichtigen Hinweis: Das Königreich hieß nun Juda. Jenes Reich, was Jerusalem im Focus hatte und aus Juda, Benjamin, den Leviten und allen möglichen gottesfürchtigen Leuten aus den anderen Stämmen bestand.

Im allgemeinen wird vom Nordreich und vom Südreich gesprochen, was nun entstanden ist.

Aber im Buch Könige lesen wir etwas interessantes:

„Im achtunddreißigsten Jahr Asarjas, des Königs Judas ward König Sacharja, der Sohn Jerobeams, über Israel zu Samaria sechs Monate und er hat, was dem Herrn übel gefiel, wie seine Väter getan hatten. Er ließ nicht ab von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte.“ 2. Könige 15, 8-9

Das eine, was wir hier sehen ist, dass es die Sünden Jerobeams sind, die fortbestehen. Die Veränderung der Zeiten, die Gott für Feste gegeben hat. Und die Veränderung des Gottesdienstes an sich. Da müssen wir raus. So etwas sollen wir nicht mitmachen!

Das zweite interessante ist, dass wir hier die Bezeichnung Israel für Rehabeams Gebiet haben.

Das Nordreich wird fortan oft als Israel bezeichnet.

Das Südreich ist Juda.

Diese Unterscheidung ist wichtig, wenn man die Propheten verstehen will.

Und da müssen wir noch etwas weiter gehen: das Nordreich wird in der Schrift nicht nur Israel genannt sondern genau wie im Falle des Südreichs mit dem Namen des anführenden Stammes bezeichnet.

„Es kam aber ein Mann Gottes zu ihm und sprach: König (Amazja) lass nicht das Heer Israels mit dir ziehen, denn der JHWH ist nicht mit Israel, mit allen Männern von Ephraim. “ 2. Chronik 25, 7

Wenn wir also in den Propheten von Juda lesen, dann wissen wir, dass Gottes Wort hier das Südreich meint.

Lesen wir Israel ist oft das Nordreich gemeint. Lesen wir Ephraim, ist es eindeutig das Nordreich.

Und mit diesem Nordreich ging es ziemlich schnell bergab! Sie hörten nicht auf zu sündigen

Das Nordreich war ja der weitaus größere Teil des Landes, brachte aber leider nur gottlose Könige hervor.

In den Prophetenbüchern besonders Hosea und Amos spürt man Gottes Liebe und sein Ringen. Und sein Bedauern doch strafen zu müssen.

„Als Israel Jung war hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten; aber wenn man sie jetzt ruft, so wenden Sie sich davon und opfern den Baalen und räuchern den Bildern. Ich lehrte Ephraim gehen und nahm ihn auf meine Arme; aber sie merkten es nicht, wie ich ihnen half.“ Hosea 11, 1-3

Und so kam es, wie es kommen musste:

“ Zu der Zeit Pekachs, des Königs von Israel, kam Tiglat- Puls der, der König von Assyrien und nahm Ijon, Abel-bet- Maacha, Janoach, Bereich, hazor, Gilead und von Galiläa das ganze Land Naftali und führte sie weg nach Assyrien.“ 2. Könige 15, 29

Das war die zweite Stufe, aber es gab keine Besserung! Vorher waren bereits die Stämme jenseits des Jordan weggeführt worden.

Und so:

„Und der König von Assyrien zog durch das ganze Land und gegen Samaria und belagerte es drei Jahre lang. Und im neunten Jahr Hoscheas eroberte der König von Assyrien Samaria und führte Israel weg nach Assyrien und ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Fluss von Gosan, und in den Städten der Meder.“ 2. Könige 17, 5-6

2. Könige 17 – für mich eines der traurigsten Kapitel der Bibel.

Zum Schluss wird noch einmal zusammengefasst:

„So wandelte Israel in allen Sünden Jerobeams, die er getan hatte, und sie ließen nicht davon ab, bis der JHWH Israel von seinem Angesicht wegtat, wir er geredet hatte durch alle seine Knechte, die Propheten. So wurde Israel aus seinem Lande weggeführt nach Assyrien bis zum heutigen Tag.“ 2. Könige 17, 22-23

Was für eine Tragödie. Durch Ungehorsam haben sie sich in eine schlimme Lage gebracht! 722 vor Christus waren sie alle weggeführt in ein fremdes Land.

Mose und die Propheten haben sie gewarnt. Aber sie haben nicht gehört.

Und heute ist es nicht besser. Wir vermischen die Anbetung des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs genauso mit heidnischen Traditionen.

Es steckt in unseren Genen, es ist das Erbe des ägyptisch aufgewachsenen Ephraim, Gott nicht allein und ungeteilt zu dienen, sondern nebenher noch etwas Sonnenanbetung zu betreiben. Darum halten die Kirchen auch den Sonntag. Konstantin, ein Sonnenanbeter bestimmte, dass am ehrwürdigen Tag der Sonne zu ruhen ist und so wird es getan.

Sind wir also besser als das Nordreich? Gewiss nicht!

Und auch Juda, das Südreich war leider nicht wirklich besser, auch wenn sie eine Reihe von gottesfürchtigen Königen hatten, die immer wieder Reformen durchführten.

„Auch Juda hielt nicht die Gebote des Herrn, seines Gottes, sondern wandelte nach den Satzungen, nach denen Israel gelebt hatte.“ 2. Könige 17, 19

Und so wurde auch Juda letztlich weggeführt in die babylonische Gefangenschaft. Die durften aber nach 70 Jahren zurückkehren. Das ist der grösste Teil von jenen, die heute als Juden bezeichnet werden.

Das Nordreich kam nie zurück.

Warum nicht? Und wo sind sie? Und was hat das mit dir und mir zu tun? Das wollen wir uns im 2. Teil ansehen!

Hast du Fragen oder Ergänzungen, dann schreib uns gerne!

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