Abenteuer im Garten

Ein Garten ist etwas wunderschönes! Es gibt Schatten und üppiges Grün, Wasser und Früchte. Freude und Feste, Kinder und Tiere. Ein Garten ist Leben!

So muss der Schöpfer wohl auch gedacht haben:

„Und Gott der JHWH pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Und Gott der JHWH ließ aufwachsen auf der Erde allerlei Bäume verlockend anzusehen und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum de Erkenntnis des Guten und Bösen. Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern…“ Genesis 2, 8 – 10a

Das hebräische Wort Eden bedeutet Freude, Vergnügen. Garten heißt auf hebräisch Gan, Ganan bedeutet beschützt, abgesichert.

Gott hat also dem Menschen einen Ort bereitet, wo er sicher und geschützt ist und der voll ist mit Freude und Vergnügen. So ist der Ort, nach dem unsere Seele sich sehnt, nicht wahr?

Und Adam und Eva hatten dort Gemeinschaft mit Gott. Freundschaft. Gespräche am Abend.

So sind meine allerschönsten Kindheitserinnerungen. Abends mit meinem Opa im Garten sitzend, eine Birne essend, die er mit seinem Taschenmesser geteilt hat. Sorglos, friedlich und zufrieden.

Aber wir alle wissen, dass es so nicht blieb. Der Mensch musste diesen Garten, diese innige Gemeinschaft mit Gott verlassen, weil er Gemeinschaft mit Satan gewählt hat. Und so leben wir in der steinigen und dornigen Wüste mit Streit und Durst, mit Tod und Elend.

Als das Wort Garten zum zweiten mal in der Bibel erwähnt wird, geschieht das im Zusammenhang mit Sodom und Gomorrha. Dort war es auch einmal schön, grün und wasserreich, erfrischend und belebend.

Doch die Menschen waren voll mit bösen Gedanken und Taten. Sie waren buchstäblich bereit, über Leichen zu gehen. Ihre Lust war das wichtigste. Egoismus pur. Die Vorstufe davon ist Humanismus. Du musst schauen, was dir gut tut. Alles ist richtig, was dir ein gutes Gefühl gibt.

Was für eine traurige Welt. Und auch hier hinterlässt diese Einstellung nur Ödnis, Dürre und Durst.

Aber dann kommt ein Lied in der Bibel: das „Hohelied der Liebe“ genannt. Und dort lesen wir wie Gott sich sehnt nach dieser Gemeinschaft im Garten. Nach Freude an Pflanzen und Tieren und wunderschöner Natur. Aber vor allem nach der Gemeinschaft von Braut und Bräutigam.

„Meine Schwester, liebe Braut, du bist ein verschlossener Garten, eine verschlossene Quelle, ein versiegelter Born.“ Hoheslied 4, 12

Ein wunderschön poetisches Buch, was viele Bilder des Werbens enthält.

Jeshua erzählt oft von einem Hochzeitsmahl. Und Paulus von einer Braut.

„Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich dem Messias eine reine Jungfrau zuführte.“ 2. Korinther 11, 2

Es wird eine Hochzeit geben und wir alle sind eingeladen. Wir sind eingeladen gemeinsam seine Braut zu sein. Er will alles wieder schön machen.

„Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Braut hat sich bereitet.“ Offenbarung 19, 7

Und er zeigt uns das in so wunderschönen herzzerreißenden Bildern.

Adam war allein. Er sehnte sich nach Gemeinschaft. Gott ließ ihn in einen tiefen Schlaf fallen und öffnete seine Seite, um aus einem Teil davon Eva zu bilden. Sie gehören zusammen.

Als Jeshua in den Todesschlaf am Kreuz fiel, wurde auch seine Seite geöffnet. Brutal mit einem Speer. Und wir haben da diese starke Symbolik von Blut und Wasser. Vom zerrissenen Vorhang im Tempel. All diese Sachen über die man alleine schon soviel sagen könnte.

Seine Braut wird geboren. Aus seiner Seite gebildet. Durch ihn und sein freiwilliges Opfer dürfen wir Zugang haben zu Gott unserem Vater und werden zusammengefügt zu seiner Braut.

„Wer will verdammen? Messias Jeshua ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.“ Römer 8, 34

Jeshua steht wieder auf. Er begegnet Maria Magdalena im Garten. Es ist so wunderbar! Sie repräsentiert die Braut. Sie, von der Jeshua 7 Dämonen ausgetrieben hatte.

Als Adam und Eva sich entschieden Gottes Wort zu misstrauen und Satan zu glauben, versteckten sie sich. Adam sagte:

„Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.“ Genesis 3, 10

Was für ein zerstörtes Vertrauen. Kaputt. Und was geschieht, als Jeshua Maria anspricht? Er spricht ihren Namen. Und Sie? Erkennt ihn sofort!

Sie sagt „Rabbuni“ zu ihm. Dieses Wort kommt in der Schrift zweimal vor. Es ist die verstärkte Form von Rabbi. Einmal sagt es der Blinde in Markus 10, 51 und dann hier Maria.

Es wird wieder hergestellt. Das Vertrauen ist wieder da. Buchstäblich blindes Vertrauen.

Jeshua selbst sagt:

„meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir, und ich gebe Ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ Johannes 10, 27- 28

Niemand von seinen Schafen versteckt sich mehr, wenn es ihn hört. Sondern wir kennen ihn und seine Liebe. Wir kommen zu ihm. Gerade mit unserem Versagen. Weil wir aus seiner Seite entstanden sind. Wir sind eins. Wir sind beschützt und sicher. Er stellt alles wieder her, was die Sünde zerstört hat.

„Ja der JHWH tröstet Zion, er tröstet alle ihre Trümmer und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des JHWH, dass man Freude und Wonne darin findet, Dank und Lobgesang. “ Jesaja 51, 3

Rabbuni ist die verstärkte Form von Rabbi, das hatten wir schon festgestellt. Ein Rabbi ist ein Lehrer, der uns Gottes Wort erklärt.

Jeshua ist viel mehr. Er ist das Wort, siehe Johannes 1.

Johannes schreibt dann weiter in einem Brief:

„Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.“ 1. Johannes 2, 5-6

Das geht weit über ein Lehrer- Schüler Verhältnis hinaus.

Was für eine wunderbare Gemeinschaft dürfen wir wieder haben. Halleluja!

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