Wohin gehöre Ich? Teil III

Nachdem wir erkannt haben, wohin wir gehören und das wir – jeder persönlich- den Messias braucht, wollen wir diese Sache auch deutlich machen. Und danach leben. Nur wie?

Markus schreibt:

„Und Er (Jeshua) sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ Markus 16, 15

Nachdem wir also gelernt haben worauf es ankommt und Jeshua als unsere einzige Rettung erkannt haben, dürfen wir das sichtbar in der Taufe bezeugen und erleben.

Auch Jeshua wurde getauft. Er wurde zu Beginn seines Dienstes von Johannes am Jordan getauft. Johannes merkt an, wie unsinnig er das findet.

„Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu Mir? “ Matthäus 3,14

Denn Johannes erkennt seinen Auftrag ganz klar:

„Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ Matthäus 3, 11

Er tauft zur Buße und die hat Jeshua ja gar nicht nötig. Er war ja ohne Sünde.

Der Ort, wo Jeshua getauft wurde ist so ziemlich der tiefste Punkt der Erde. Ganz tief hinunter kam er. Für uns. Er, der Macht und Herrlichkeit beim Vater hatte, beugte sich ganz tief hinunter um unsere Sünden zu tragen und uns Rettung zu bringen.

Viele Jahre zuvor fand in dieser Gegend eine wichtige Begegnung statt:

Das Volk Israel hatte die lange Wüstenwanderung hinter sich gebracht und ging über den Jordan in das gelobte Land.

„Es war aber der zehnte Tag des ersten Monats, als das Volk aus dem Jordan heraufstieg.“ Josua 4,19

Sie mussten auch durch den Jordan hindurch, wurden sozusagen getauft. Als sie herausstiegen, war der 10. Nissan. Das ist ein besonderer Tag. An diesem Tag musste jeder Hausvater in Israel, jeder Priester seines Hauses, ein Lämmchen absondern, was bis zum Abend des 14. Nissan aufbewahrt wurde. Dann wurde das Pessachlämmchen geschlachtet.

Johannes erkennt diese Parallele sofort als er Jeshua sieht und sagt:

„Siehe, das ist Gottes Lamm, was der Welt Sünde trägt.“ Johannes 1, 29

Nachdem die Israeliten jenseits des Jordan angekommen waren, hat Josua eine Begegnung mit Jeshua. Er trifft den Fürsten über das Heer des Herrn und wird genau wie Mose am brennenden Busch aufgefordert seine Schuhe auszuziehen. Josua fragt ihn auf welcher Seite er steht. Aber der Bote Gottes sagt:

„Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des JHWH Heerscharen und bin jetzt gekommen.“ Josua 5, 14a

Er kommt um für das Volk zu kämpfen, damit sie das gelobte Land einnehmen können. Genau das tat Jeshua für uns. Er ist unsere Rettung damit wir in den Himmel, das wahre gelobte Land kommen können.

Dasselbe, was der Bote Gottes zu Josua sagt, sagt Jeshua im Garten Getsemane als die Jünger ihn verteidigen wollen. Er erklärt ihnen, dass ihm Legionen von Engeln zur Verfügung stehen. Er ist DER Bote Gottes, der Fürst über die Heerscharen, der Gesandte, unser König, Priester und Prophet, unser Retter, der uns hilft unser Jericho einzunehmen.

„Oder meinst du nicht, ich könnte meinen Vater nicht bitten, dass er mir sogleich mehr als 12 Legionen Engel schickte?“ Matthäus 26, 53

Wenn wir mit ihm verbunden und getauft sind, kommt nämlich das wichtigste, das Leben mit ihm, das Kämpfe bestehen.

Bei der Strategie Jericho einzunehmen spielt die Zahl sieben eine wichtige Rolle. Sie laufen um die Stadt, jeden Tag und am siebenten Tag siebenmal.

Auch für uns hat der Shabbat, der siebente Tag eine wichtige Position um Feinde zu besiegen. Denn dieser Tag ist von Gott persönlich gesegnet und geheiligt. Das hat kein anderer Tag.

An diesem Tag haben wir eine persönliche Verabredung mit dem Schöpfer des ganzen Universums und er kümmert sich um uns und alle unsere Anliegen. Wir dürfen jeden Tag kommen und mit ihm darüber sprechen, aber erst recht am siebenten Tag!

Halten wir also fest: das Volk Israel geht durch den Jordan und feiert das Pessachfest der Erlösung. Dann geht es an die Arbeit mit Gottes Hilfe! Das gelobte Land einzunehmen. Josua erkennt die Macht dieses Fürsten an und er zieht die Schuhe aus. Er legt sich dem Boten zu Füßen. Er beugt sich.

Jeshua wird im Jordan getauft. Er geht den niedrigsten Weg um uns zu retten. Den Menschen zu dienen. Er ist das Pessachlamm unserer Errettung. Und nur in dieser Kraft können wir an die Arbeit gehen und ihm ähnlicher werden.

Wir beugen uns wie Josua und erkennen seine Herrschaft an. Sind mit ihm getauft, in ihn.

„Oder wißt ihr nicht, daß alle, die wir auf Jeshua den Messias getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie der Messias auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ Römer 6, 3 – 4

Wir wandeln in einem neuen Leben, dann steht uns seine Kraft zum Überwinden zur Verfügung. Er ist der Herr der Heerscharen. JHWH Zebaoth! Er ist mein Herr! Und er hat die Kraft für alle Kämpfe, die mir begegnen werden!

Amen!

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Veröffentlicht in: Lehre

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