Hellwach! 

Nachdem uns durch den Geist des Ewigen die Augen geöffnet wurden, war ich erstmal ganz schön verwirrt. Sein Wort stellte doch viele Lehren unserer Gemeinden, und der Kirchen sowieso, in Frage! 

Je wichtiger dir JHWH und sein Wort in deinem Leben ist, umso härter trifft es dich, wenn du entdeckt, dass du in einigen Bereichen nicht auf dem Fels des Wortes stehst, sondern auf dem Sand menschlicher Doktrin und Auslegung.

Aber es ist wichtig, dass wir das korrigieren, wenn wir es bemerken und es ist ein Geschenk, ein großes Geschenk seiner Gnade, wenn wir erkennen dürfen, was ER meint und sagt.

Ich wusste, dass es ein biblisches Prinzip ist, dass eine Sache durch 2 oder 3 Zeugen bestätigt werden muss. Auch Paulus bestätigt das:

„Durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll jede Sache bestätigt werden.“ (2. Korinther 13,1)

In 5. Mose 13 legt JHWH eigentlich sehr klar fest, was geschehen soll, wenn jemand kommt und uns etwas anderes lehren will, als das, was er durch Mose geboten hat:

„Dem JHWH, eurem Gott, sollt ihr folgen und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und anhangen. Der Prophet aber oder der Träumer soll sterben, weil er euch gelehrt hat abzufallen von JHWH, eurem Gott, der euch aus Ägyptenland geführt und dich aus der Knechtschaft erlöst hat, und weil er dich von dem Wege abbringen wollte, auf dem du wandeln sollst, wie der JHWH, dein Gott, geboten hat – auf daß du das Böse aus deiner Mitte wegtust.“ (5. Mose 13,5-6)

Mein Gedanke also war, dass, falls Gott seine Meinung geändert haben sollte, er das doch wenigstens durch mehrere Personen bestätigen würde.

Sein Sohn Jeshua  hat jedenfalls ganz klar nichts dergleichen gelehrt. Was ich hatte, waren einige Pauluszitate. Durch die man den Gedanken, oder die Lehre unserer Gemeinde, dass das Gesetz nicht mehr gilt – zumindest auf keinen Fall für uns Christen, stützen könnte.

Ich las also alle Briefe aufmerksam durch. Ja, da waren einige, aber auch widersprüchliche Paulusworte. Johannes und Jakobus hingegen, die waren ganz klar pro Gesetz.

Aus Paulus‘ Feder kommt aber auch:

„So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“ (Römer 7,12)

„Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.“ (Römer 7,22)

„Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist, denn es vermags auch nicht. Die aber fleischlich gesinnt sind, können Gott nicht gefallen.“ (Römer 8,7-8)

„Wir wissen aber, das das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht.“ (1. Timotheus 1,8)

Und es gibt da noch viele mehr. Hört sich nicht so an, als ob es abgeschafft wäre. Außerdem verwirrte mich die Stelle in der Apostelgeschichte, wo Menschen in Beröa zum Glauben kommen und in der Schrift prüfen ob die Botschaft von Paulus wahr ist. Wo sollten sie da prüfen? Doch im alten Testament! Und da steht nun wirklich nichts von der Abschaffung der Torah!

Das hätte aber sein müssen, wenn es so sein sollte:

„Gott, der JHWH tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluß den Propheten, seinen Knechten.“ (Amos 3,7)

Dann fing ich an zu googeln, um zu schauen, ob noch jemand so etwas erkannt hat. Da stieß ich auf die Seite von Werner. Bibelvers an Bibelvers reiht er auf in seiner Serie: „Frei vom Gesetz?“

Ich war so erleichtert. Ich druckte einige seiner Studien aus und wir beschäftigten uns als Familie damit. Immer klarer wurde uns die Wahrheit: JHWH ändert sich nicht. Seine Torah ist wirklich gut und heilig, wie Paulus sagt und er gab uns etwas Gutes damit.

Es gab viel zu lernen, aber nun macht die Bibel Sinn. Es stimmt alles von Mose bis zur Offenbarung. Alles ist aus einem Guß! Alles passt zusammen!

Ich empfehle euch diese Studien von Werner durch zu lesen und weiterzugeben!

Interessant ist auch, wenn man sich das griechische Wort ‚anomia‘ ansieht. Es bedeutet Gesetzlosigkeit. Oft macht es Sinn, sich anzuschauen, wo ein Wort vorkommt. Dann erhält man ein Bild, was die Schrift dazu sagt.

In unseren Gemeinden wird es so dargestellt, als ob es schlimm ist Gottes Gesetz zu achten. Man sei dann ‚gesetzlich‘.

Aber was sagt die Bibel zum Thema Gesetzlosigkeit?

„Dann werde ich ihnen bekennen: ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir,  ihr Gesetzlosen!“ (sagt Jesus in Matthäus 7,23)

„Der Menschensohn wird seine Engel senden und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Anstößigen und die Gesetzlosigkeit verüben und werden sie in den Feuerofen werfen, da wird heulen und Zähne klappern sein.“ (Matthäus 13,41)

Paulus schreibt:

“ Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Gesetzlosigkeit zu immer neuer Gesetzlosigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden.“ (Römer 6,19)

Wir sehen hier, dass das Gegenteil von Gesetzlosigkeit in der Schrift nicht Gesetzlichkeit sondern Gerechtigkeit ist. Wie uns auch Hebräer 1,9 zeigt:

„Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Gesetzlosigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freuden Öl wie keinen deinesgleichen.“

Das ist ein Zitat aus Psalm, was der Autor verwendet um Jesus zu charakterisieren. Er hasst also die Gesetzlosigkeit.

Johannes bringt es auf den Punkt:

„Wer Sünde tut, tut die Gesetzlosigkeit und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ (1. Johannes 3,4)

Johannes schreibt in seinem 2. Brief, was seine große Freude ist:

„Ich bin sehr erfreut, daß ich unter deinen Kindern solche gefunden habe, die un der Wahrheit leben, nach dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.“ (2. Johannes 4)

Das ist die Torah und  Johannes ist darüber erfreut! Heute sind die Gemeinden entsetzt darüber und betrübt. Irgendetwas stimmt da doch nicht!

Johannes sagt jedenfalls ganz klar:

„Und daran merken wir, daß wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich kenne ihn und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und un dem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, das er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.“ (1. Johannes 2,3-6)

Das möchte ich tun. Danach sehnt sich mein Herz.

Wie Josua möchte ich sprechen:“Ich aber und mein Haus wollen JHWH dienen.“

Amen!

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