Die Bergpredigt

Im Matthäusevangelium ist sie uns am ausführlichsten berichtet, die Bergpredigt. Im Lukasevangelium finden sich auch einige Dinge, aber Matthäus war diese Sache sehr wichtig.

Und auch für uns könnten diese Regeln oder diese Hinweise, die Jeshua uns dort gibt, enorm wichtig sein, denn Jeshua sagt:

„Darum, wer DIESE meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein, denn es war auf Fels gegründet.

Wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.“ Matthäus 7, 24 – 27

Zunächst sehen wir, dass BEIDE Männer die Rede hören. Es geht also in Jedem Fall um Männer, die diese Regeln kannten. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass ein Mann das umsetzt, der andere nicht.

Wir sehen auch, dass exakt DIESE Rede von Jeshua gemeint ist. In dieser Rede liegen also Dinge, die wir umsetzen sollten in unserem Leben, wenn wir ein stabiles und krisensicheres Fundament legen wollen. Und sicher wollen wir das alle! Es gibt wohl niemanden, der hingeht und ein instabiles Haus bauen möchte.

Heute boomen Ratgeber in allen Bereichen, aber es ist dasselbe wie mit dieser Rede, die meisten Menschen lesen, aber viele setzen es gar nicht um, was sie gelesen haben.

Das hören und Lesen der Bergpredigt wird also nichts verändern. Nur, wenn wir es TUN, dann bekommen wir Festigkeit und Halt.

Deshalb wollen wir uns diese Rede einmal anschauen und die wichtigen Regeln genauer unter die Lupe nehmen.

Bevor Mose die Torah auf dem Sinai bekam fastete er 40 Tage. Jeshua tat dasselbe, in Matthäus 4 wird uns von seiner 40tägigen Fastenzeit in der Wüste berichtet und in Kapitel 5 kommt diese seine Lehre, die jene Lehre vom Sinai bestätigt und erweitert.

In den ersten Versen kommen die sogenannten „Seligpreisungen“.

Selig oder glücklich, nennt Jeshuas bestimmte Menschengruppen.

Das sind die:

1. geistlich Arme

2. Trauernde

3. Sanftmütige

4. Leute, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten

5. Barmherzige

6. Leute, die ein reines Herz haben

7. die Friedfertigen

8. Leute, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt und bedrängt werden.

In diesem blog wollen wir uns zunächst diesen Abschnitt anschauen.

Zuerst also die geistlich Armen. Wieso sind sie glücklich zu nennen?

Normalerweise will doch jeder reich sein und Überfluss haben.

Jemand der arm ist, hat das alles nicht und muss betteln gehen. Genau das ist es, was uns vor Gott reich und glücklich macht.

Wenn wir betteln gehen zu ihm, wie es uns Jakobus rät:

„Wenn es aber Jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt, so wird sie ihm gegeben werden.“ Jakobus 1,5

So werden wir also gern beschenkt und wir bleiben in ständiger Verbindung zu ihm. Wenn wir selber genug haben sind wir schnell in der Gefahr aus eigener Kraft zu handeln und uns von Gott zu entfernen. So ging es der Gemeinde in Laodizea, die von Jeshua getadelt wird:

„Du sprichst: ich bin reich und habe genug und brauche nichts! und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.“ Offenbarung 3, 17

Gott hat es auch durch seine Propheten oft sagen lassen, dass er gerne gibt, wenn Jemand zu ihm kommt.

„Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der JHWH. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort.“ Jesaja 66,2

„Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist; Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.“ Jesaja 57,15

Beeindruckend, nicht wahr! Gott, der Ewige wohnt in der Höhe und im Heiligtum, diesem wunderschönen Ort, das ist logisch. Aber dann kommt gleich, dass er auch bei Menschen – in Menschen – wohnt, die demütig und zerschlagen sind, die sich ihrer Armut bewusst sind und zu ihm kommen. Was für eine Verheißung!

Deshalb sagt Jeshua auch: ihrer ist das Himmelreich. Sie werden Eintritt in Gottes Reich bekommen. Sie gehören zu denen, die durch den Geist geführt werden, bis sie das Ziel ereichen. Menschen, die eigensinnig denken, dass sie es besser wissen, müssen unter Umständen einige Umwege gehen.

2. Die Trauernden sollen getröstet werden. Hier können wir wissen, dass Gottes Trost sehr liebevoll ausfallen wird. So sehr, dass Paulus schreibt:

„Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“ Römer 8,18

Auch im Psalm besingt es David schon:

„Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“ Psalm 126,5

Auch in der Offenbarung wird es uns bezeugt, dass Gott am Ende alle Tränen abwischen wird.

Allerdings sollen wir hier niemanden darauf vertrösten, sondern auch wir sollen aktiv trösten und Tränen abwischen. Ja, das ist sogar der Sinn hinter manchem Leid, dass wir dadurch andere trösten können.

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jeshua HaMashiach, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.“ 2. Korinther 1,3-4

3. Glücklich sind die Sanftmütigen

hier treffen wir wieder auf die Tatsache, dass in Gottes Reich andere Maßstäbe gelten, als in der Welt. Hier sind es oft die Lauten, die, die sich durchsetzen, die andere klein machen, klein halten und über Leichen gehen, die es zu was bringen. Jeshua sagt, dass einmal die Sanftmütigen das Erdreich besitzen werden. Das wird eine schöne Zeit werden. Kein Diktator und Agressor hat dann mehr das Sagen!

Das Wort, was hier mit sanftmütig wieder gegeben ist, kommt im neuen Testament drei mal vor. Einmal hier. Und auch die anderen beiden Stellen sind sehr interessant.

Es kommt zum zweiten Mal auch bei Matthäus war und beschreibt dort die Gesinnung unseres Herrn selbst.

„Sagt der Tochter Zion,: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.“ Matthäus 21,5

Das dritte Mal beschreibt dieser Vers die Gesinnung, die Gott an einer Frau schätzt:

„Euer Schmuck soll nicht äusserlich sein wie Haarflechten, goldene Ketten oder prächtige Kleider, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, das ist köstlich vor Gott.“ 1. Petrus 3,3-4

Vor Gottes Augen ist diese Gesinnung von sehr großem Wert.

Deshalb sind diese Menschen wertvoll und wichtig und wir sollten jetzt schon beginnen sie zu ehren und danach zu streben. In unseren Gemeinden sollten mehr solcher Menschen um Rat gefragt werden.

Und auch wir sollen nach diesem sanften und stillen Geist streben. Es ist nicht erstrebenswert alles besser zu wissen, ständig alle um uns herum zu kritisieren und Befehle zu erteilen. Wir sollen die Gesinnung unseres Herrn haben. Freundlich, sanft, ermutigend und heilend, einfach wohltuend. SO werden wir einmal das Erdreich besitzen und mit unserem Herrn regieren dürfen. Er möchte als Mitregenten Menschen mit dieser Gesinnung!

4. Menschen, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten

Ein sehr interessanter Vers. Natürlich hungern wir alle nach Gerechtigkeit. Besonders, wenn wir ungerecht behandelt werden, dann schreien wir nach Gerechtigkeit.

Jeshua meint aber hier natürlich die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Und die war nicht so einfach zu erlangen. Als das opfern von Tieren die Sünden bedeckte, war niemals diese Gerechtigkeit zu erlangen und die Menschen haben darunter gelitten. Aber Jeshua sagt, glücklich sind diese Menschen, denn sie sollen satt werden!

„Jeshua aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ Johannes 6,35

Nur in Jeshua wird dieser Hunger gestillt!

Paulus schreibt:

„Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zu Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“ 2. Korinther 5,21

„Durch ihn (Gott) aber seid ihr in Jeshua HaMashiach, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zu Erlösung.“ 1. Korinther 1,30

„Denn darin (im Evangelium) wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus dem Glauben in Glauben, wie eschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben.“ Römer 1,17

In Hebräer 10 wird uns ganz klar gesagt, dass es nicht möglich ist Sünde durch das Blut von Opfertieren weg zu nehmen. Durch das freiwillige Opfer von Jeshua ist geanu das geschehen.

„Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für allemal durch das Opfer des Leibes Jeshua HaMashiachs.“ Hebräer 10,10

Alle, die also hungern und dürsten – also ein sehr starkes Verlangen danach haben- mit Gott ins Reine zu kommen, die finden hier endlich Ruhe und Frieden. Sie werden satt an diesem Brot des Lebens, so wie Jeshua es gesagt hat!

5. Selig sind die Barmherzigen

Dazu gibt es nicht viel zu sagen: gebt und euch wird gegeben.

Mit welchem Maß ihr messt, so werdet ihr gemessen werden……

So, wie wir andere behandeln, so werden wir auch behandelt werden. Wir sollen barmherzig sein, ermutigen, nicht den Fehler der anderen suchen. Wir sind nämlich alle auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen.

So sagt es auch Jakobus klar und deutlich:

„Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.“ Jakobus 2,13

Jakobus scheint übrigens die Begpredigt gut verinnerlicht zu haben, denn auch er sagt:

„Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein, sonst betrügt ihr euch selbst.“ Jakobus 1,22

Genau wie Jeshua betont er, wie wichtig die Umsetzung des Gehörten ist!

6. Glücklich die, die reinen Herzens sind

Schon David strebte nach diesem reinen Herzen.

„Wer darf auf JHWHs Berg gehen und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schwört: der wird den Segen von JHWH empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.“ Psalm 24,3-5

Aber David musste auch erfahren, dass es nicht so einfach ist mit diesem reinen Herzen. Schnell kommt eine Sünde und trübt unsere Beziehung zu Gott und wir wollen doch betrügen um zu vertuschen…Wir können dann nicht mehr klar vor Gott stehen und unser Herz ist nicht mehr rein.

„Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.“ Psalm 51, 11-12

In Jeshua haben wir das erlangt, worum David fleht.

Er sieht unsere Sünden nicht an, wenn wir um Vergebung bitten und er gibt uns seinen Geist, der uns stärkt und leitet.

Hier gibt es auch die schönste Verheißung: wer reinen Herzens ist, wird Gott schauen.

Jeshua sagt in seiner letzten Rede vor seinem Tod zu Philippus:

„Wer mich sieht, der sieht den Vater!“

In Jeshua können wir das liebevolle Wesen des Vaters sehen.

7. Die Friedfertigen

In anderen Übersetzungen wird auch mit Friedensstifter übersetzt. Leider kommt dieses Wort nur an dieser einen Stelle im neuen Testament vor, aber das ist auch nicht so schlimm, wir werden trotzdem herausfinden, was wir nun sein sollen. 😉 Die Friedfertigen sind eher passiv, sie sind friedlich, lassen sich nicht schnell provozieren.

Das lesen wir bei Jakobus:

„Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ Jakobus 1,19

Aber im Hebräerbrief wird es ganz klar aktiv:

„Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird.“ Hebräer 12, 14

Wir sollen also beides sein, Friedfertig UND Friedensstifter.

Auch Paulus gibt es Timotheus auf den Weg:

„Fliehe die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen, aus reinem Herzen.“ 2, Timotheus 2,22

Und er schreibt:

„Ist´s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.“ Römer 12,18

Dann werden wir Gottes Kinder heißen, weil wir dann seine Gesinnung haben.

Seine Kinder versuchen Frieden zu bringen und versuchen Zorn zu stillen und ruhig zu bleiben.

Es wird uns nicht immer gelingen und es gibt Menschen, die wollen nicht Frieden haben, dann geht das auch nicht!

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ so sagte es schon Friedrich Schiller. Manche Menschen haben sich entschieden nur Negatives zu sehen und nur zu sticheln und Streit zu schaffen. Das wird sehr schwer werden und da ist auch Abstand angesagt. Paulus sagt: soviel an euch liegt….

Es liegt aber eben nicht alles an uns! Dann sind wir keine Versager, sondern es geht eben einfach nicht. Versuchen sollten wir es in jedem Fall.

8. Glücklich sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden….

Was für ein Wort! Glücklich die, die gefoltert, geschmäht, bedrängt und verfolgt werden?

Ich würde so einen Satz wohl kaum über die Lippen bringen!

Aber unser Herr, der das selber erlitten hat, sagt es. Er sagt, dass der Lohn groß sein wird. Er sagt hier in Vers 11 auch ganz deutlich, dass diese Gerchtigkeit direkt mit ihm zusammenhängt, wir wir ja bereits gesehen haben.

Auch Petrus schreibt:

„Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Messias willen, denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch.“ 1. Petrus 4,14

Wir sollen unbedingt für unsere Geschwister beten, spenden und helfen, wenn wir können. Bei open doors gibt es da nähere Informationen. Aber auch hier in unseren Betrieben und Schulen haben manche Brüder und Schwestern es nicht leicht und werden verlacht und bedrängt. Wir können und müssen beten und uns so auf ihre Seite stellen!

Es ist die Seite Gottes. Das sagt Jeshua hier ganz klar. Seid gesegnet alle, die ihr das erduldet! Es wird euch reich belohnt werden!

„Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Jeshua HaMashich, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.“ 1. Petrus 5,10

Kindererziehung – welche Ziele?

Lieder von Reinhard Mey waren meine treuen Begleiter seit der Geburt unseres dritten Kindes. Er sprach mir mit seinen Liedtexten oft aus der Seele und viele Lieder sang ich im Auto laut mit.

„Nein, meine Söhne geb ich nicht….“

In diesem Lied geht es darum, dass er nicht möchte, dass seine Söhne kämpfen lernen und in den Krieg ziehen müssen.

Das meine Söhne das von Reinhard Mey besungene Kanonenfutter werden sollten, war mir natürlich zutiefst zuwider und die Zeile mit den durchwachten Fiebernächten konnte ich gut nachempfinden.

Als er die Werte aufzählt, die er seine Kinder lehrt, da war ich voll dabei: Achtung vor dem Leben, Vergebung und lauter gute Dinge mehr.

All das versuchte ich meine 3 Söhne auch zu lehren: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Hingabe, Ehrgefühl und Mitgefühl.

Was in Jungen drinsteckt, allen Gendermeinungen zum Trotz, ist: kämpfen, Kräfte messen, Konkurrenz, Stärke.

Aber was wird aus unseren Jungen gemacht? Sie werden verweichlicht. In einer Welt voller Frauen großgezogen: haben Lehrerinnen, Erzieherinnen und vielleicht wollen sie ja doch lieber ein Mädchen sein?, wird ihnen eingeredet.

Und dann schlagen wir zu Hause unsere Bibeln auf und bringen ihnen bei die andere Wange hinzuhalten und die zweite Meile zu gehen. Im menschlichen Miteinander sind das alles hervorragende Eigenschaften. Sie machen es leichter, wenn es Menschen gibt, die sich zurücknehmen können, die versuchen den Anderen zu verstehen und Mitgefühl haben.

Das andere Extrem sind doch die Kinder vieler Moslems, die Hass und Kampf und Tod und Krieg eingetrichtert bekommen.

Ich habe in den letzten Wochen gelernt, dass wir unsere Kinder auch das Kämpfen lehren müssen. Unseren Söhnen vor allem, aber auch unseren Töchtern. Die Bibel spricht viel davon, dass wir eine Rüstung anlegen müssen. Sowohl im alten, als auch im neuen Testament.

„Siehe, Kinder sind eine Gabe Gottes JHWHs, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Wie Pfeile in der Hand eines Starken, so sind die Söhne der Jugendzeit.“ Psalm 127, 4

Wir senden unsere Kinder aus in diese Welt und sie sind wie Waffen. Sie haben einen Auftrag, sie sollen kämpfen. Kämpfen für Gerechtigkeit, kämpfen für Schwache und vor allem sollen sie Krieger Gottes sein.

Gottesfurcht ist das erste, was wir sie zu lehren haben.

Gut sieht man das anhand des Exodus. Es passt wunderbar in diese Zeit zwischen Pessach und Shavuot.

Gott spricht davon, dass er seinen Sohn aus Ägypten holt. Israel, seinen Erstgeborenen. Sie müssen sich durch das Blut an der Tür klar positionieren. Auch unsere Kinder werden einmal eine Entscheidung treffen müssen. Bis dahin ist es unsere Aufgabe für sie zu beten und mit ihnen zu reden, über Gott und sein Wort. Wir stellen ihnen Gott vor, wir werben, so wie es Mose tat.

Haben sie ihre Entscheidung getroffen und wollen zu Gott gehören, so haben wir in ihnen gleichzeitig kleine Brüder und Schwestern im Messias.

Und nun geht es eigentlich erst los. Israel zog aus und dann wurden sie mit allerlei Schwierigkeiten konfrontiert. Aber Gott liess sie zunächst einen Umweg ziehen, damit sie nicht gleich durch Kämpfe erschreckt werden. Ein Sklave ist nicht gewohnt für seine Freiheit zu kämpfen, seine Rechte zu verteidigen.

Das mussten sie lernen. Die unglücklichen Ägypter starben und damit war die größte Armee der damaligen Zeit dahin. Das gab ihnen sicherlich Mut.

Gott möchte, dass wir frei sind! Ist uns das eigentlich bewusst? Er möchte, dass wir los sind von unserer Vergangenheit, schlechten Beziehungen, die uns niederdrücken und knechten, er möchte, dass wir frei sind von der Sklavenmentalität, die sich nicht traut aufzustehen und sich alles gefallen lässt.

Wir müssen genau hinsehen, wo Menschen uns manipulieren wollen oder uns in ungute Abhängigkeiten bringen wollen.

Da dürfen wir aufstehen und kämpfen. Wir müssen Gott folgen, die Bundeslade ging später immer voran. Das bedeutet, dass wir Gottes Absicht, Gottes Weg herausfinden müssen. Wir brauchen die Verbindung zu ihm. Deshalb lehren wir unsere Kinder dieses Eine zuerst!

Und dann lehren wir sie stark und mutig diesen Weg zu gehen mit Gott an ihrer Seite und sich nicht auf Menschen zu verlassen.

Das Volk zog nur, wenn sich die Wolkensäule erhob und so lehren wir sie besonnen zu sein, zu warten und zu beten, ob Gott grünes Licht gibt.

Wir müssen sie auch lehren Entbehrungen auszuhalten, nicht materielle Werte höher schätzen, als geistliche und geistige. Die Israeliten haben viel über Mangel gelehrt. Damit meine ich natürlich nicht, die Kinder hungern und dursten zu lassen!!!

Sondern ihnen beizubringen, dass es nicht darum geht tolle Klamotten, tolle Handys und solche Dinge zu besitzen. Oder damit so sein zu wollen, wie alle anderen. Sie sind anders. Sie sind nicht von dieser Welt und sollen ihr nicht gleich sein. Sie sollen nicht auf Partys gehen und schlechte Dinge mitmachen. Sie brauchen Stärke um ‚Nein!‘ zu sagen!

Wir müssen sie lehren zu teilen und zu geben. Wir müssen ihnen aber auch beibringen, wann sie auf sich achten müssen. Sie haben eine Stimme in dieser Welt. Wir sollten sie lehren diese weise zu gebrauchen.

Und wir sollten sie lehren hart zu arbeiten, fleißig zu sein, aber auch zu ruhen, aufzutanken am siebenten Tag, wie Gott es geboten hat.

Sie dürfen ruhen und ausruhen und Zeit haben für das, was sie interessiert, was Gott in sie hinein gelegt hat.

Ich wünsche mir Söhne und Töchter, die stark sind in dem Herrn, die helfen und aufbauen, aber auch einen gerechten Zorn in sich tragen, die nicht heucheln und sich nicht manipulieren lassen, die wach und weise sind, andere respektieren, aber sich und ihre Berufung ebenso wichtig nehmen.

Die wissen, wer sie sind: Söhne und Töchter des allerhöchsten Gottes. Und ich wünsche mir, dass sie kämpfen können, dass sie eintreten für das Gute – für Gottes Reich. Für ihr Leben und das des Nächsten, für Freiheit und Gerechtigkeit.

Was ist Wahrheit?

Passend zur Pessachzeit trägt unser Artikel den Titel: „Was ist Wahrheit?“ Passend deshalb, weil dieser – fast schon frustrierte – Ausruf von Pilatus stammt, als er Jeshua am Morgen verhörte.

Was ist Wahrheit? Fragen wir uns das nicht alle? In unserer informationsüberfluteten Zeit versuchen wir doch täglich herauszufinden: Was stimmt hier überhaupt?

Viele Menschen verlassen ihre Kirchen und Gemeinden, weil sie auf der Suche nach Wahrheit sind und diese dort nicht finden! Es ist eine traurige Zeit, in der wir leben.

Diese Zeit ist so kalt und so traurig, weil wir die Wahrheit verlassen haben. Und nun laufen alle leer und verwirrt herum.

Und suchen und suchen. Die Wahrheit. Wohl dem, der an der richtigen Stelle sucht! Es gibt nur eine richtige Stelle.

Schon David wusste es:

„Nun, JHWH, du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit.“ 2. Samuel 7,28

„Die Rechte des JHWH sind Wahrheit, allesamt gerecht.“ Psalm 19,10

„Ich wandle in deiner Wahrheit.“ Psalm 26,3

„Ich habe erwählt den Weg der Wahrheit, deine Weisungen hab ich vor mich gestellt.“ Psalm 119,30

„Und nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit, denn ich hoffe auf deine Ordnungen.“ Psalm 119,43

„Alle deine Gebote sind Wahrheit.“ Psalm 119,86a

„Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit und dein Gesetz ist Wahrheit.“ Psalm 119,142

„Dein Wort ist nichts als Wahrheit, alle Ordnungen deiner Gerechtigkeit währen ewiglich.“ Psalm 119,160

Ich denke, dass wir klar erkennen können, was die Wahrheit ist. Gottes Wort und nichts anderes.

Wo finden wir diese Wahrheit heute aber noch?

In den Medien nicht! In der Politik auch nicht! Und in den Kirchen und Gemeinden leider auch nicht!

So können wir wie Jeremia ausrufen:

„Dies ist das Volk, das auf die Stimme JHWHs, seines Gottes, nicht hören noch sich bessern will. Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde.“ Jeremia 7,28

Johannes fordert uns auf:

„Solche sollen wir nun aufnehmen, damit wir Gehilfen der Wahrheit werden.“ 3. Johannes 8

Was die Wahrheit ist, haben wir gesehen: es ist Gottes Wort, seine Gebote und seine Ordnungen. Genau das, was heute verpönt und gesellschafftlich nicht anerkannt ist.

Aber auch für uns und in unserer Zeit gilt, was Paulus an Timotheus schreibt:

„Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen, als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt.“ 2. Timotheus 2,15

Es ist ganz klar, dass Gottes Wort die Wahrheit ist und wir diese Wahrheit sagen sollen. Leider ist es aber so, dass sich immer weniger Christen überhaupt in Gottes Wort auskennen. Sie kennen die Wahrheit nicht und werden anfällig für Lügen. Hören Lügen, immer wieder, geben Lügen schließlich weiter. So haben wir einen Verfall in den Gemeinden, in den Christen, der beispiellos ist.

Jeshua sagte zu Pilatus:

„Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.“ Johannes 18,37

Wer aus der Wahrheit ist. Wer Gottes Wort, seine Ordnungen und Gebote kennt und sie ernst nimmt, danach lebt, daraus gespeist wird! DER, der hört seine Stimme!

Wer ist das heute?

Es wird soviel verdrehtes Zeug gepredigt, dass es unglaublich ist!

Hier nur ein paar kleine Beispiele:

Es wird behauptet, dass Gott die Torah erst am Sinai gegeben habe, nur für Israel. Warum hielt dann Abraham die Torah? Es steht eindeutig geschrieben, dass Abraham die Torah hielt!

Gott selbst bezeugt nämlich:

„weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Weisungen und meine torah. 1. Mose 26,5

Wenn Gottes Wort die Wahrheit ist, so lügen also Menschen, die etwas anderes behaupten.

Die Christen feiern Ostern und essen Hefezopf. Gott sagt aber folgendes:

„Hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt , es ihnen nachzutun und dass du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient? Ebenso will auch ich es tun! So sollst du dem JHWH, deinem Gott nicht dienen, denn sie haben ihren Göttern alles gestan, was dem JHWH ein Greuel ist und was er haßt.“ 5. Mose 30-31

Meinen Kindern wurde im Religionsunterricht immer gelehrt, dass es heidnische Feste sind mit heidnischen Symbolen: Ostern und Weihnachten. Da nimmt die Kirche kein Blatt vor den Mund.

Ist dann die Sache nicht klar?

„Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen. Schon am ersten Tag sollt ihr den Sauerteig aus euren Häusern tun. Wer gesäuertes Brot isst, vom ersten Tag an, bis zum siebenten, der soll ausgerottet werden aus Israel.“ 2. Mose 12,15

Also nichts mit Osterbrot und Hefezopf!

Nun kommen ganz schlaue und sagen: das gilt ja gar nicht für uns. Das gilt nur für die „Juden“.

Fragen wir die Wahrheit, Gottes Wort:

„Für die ganze Gemeinde gelte nur eine Satzung, für euch, wie auch für die Fremdlinge. Eine ewige Satzung soll das sein, für eure Nachkommen, dass vor JHWH der Fremdling sei wie ihr. Einerlei Gesetz, einerlei Recht soll gelten für euch und für den Fremdling, der bei euch wohnt.“ 4. Mose 15,15-16

„Und der Fremde, der sich dem JHWH zugewandt hat, soll nicht behaupten, JHWH wird einen Unterschied machen zwischen ihm und seinem Volk.“ Jesaja 56,3

„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ Epheser 2,19

So viele Lügen. Letztens habe ich gehört, dass Jemand sagte: Gott hat viele Herden und viele Ställe.

Jeshua selbst sagt aber:

„Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall, auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.“ Johannes 10,16

Jeshua sagt es. Und er sagt von sich, dass er die Wahrheit bezeugt. Wenn Menschen also etwas anderes sagen, so ist es nicht wahr!

Was ich oft zu hören bekomme ist: „Unser Gott ist so groß, viel größer, als du dir vorstellen kannst.“

Das ist immer das „Totschlag – Argument“, wenn ich davon erzähle, dass Gottes Gebote, seine Richtlinien und Weisungen richtig und gültig sind.

Ja, unser Gott ist groß. Aber er hat vorgegeben, wie er angebetet werden möchte und ihm gedient werden soll. Wer bin ich, dass ich das eigenmächtig ändern möchte???

In christlichen Gemeinden wird oft vermittelt: Sünde ist, wenn du nicht lieb bist!

Na, das ist ja ein Brocken! Wann bin ich denn lieb? Laut christlicher Definition, wenn ich mit niemandem streite, ganz brav alles mache und noch mehr, immer mitarbeite und nichts hinterfrage.

Wenn diese Definition stimmen würde, dann wäre in der Bibel niemand „lieb“ gewesen. Die Glaubenshelden schon gar nicht!

Was sagt denn die Schrift dazu?

Jesus selbst antwortet:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ Matthäus 22,37-40

Wie lieben wir Gott?

Johannes schreibt uns:

„Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten.“ 1. Johannes 5,3

Das bezeugt die ganze heilige Schrift:

„So sollst du nun wissen, dass der JHWH, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.“ 5. Mose 7,9

„Nun Israel, was fordert JHWH, dein Gott, noch von dir, als dass du den JHWH, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem JHWH, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, dass du die Gebote des JHWH hältst und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf das dir´s wohlgehe?“ 5. Mose 10, 12-13

Eindeutig verbindet Gott die Liebe damit, dass wir seine Gebote halten. Er sieht daran, dass wir ihn lieben!

Und natürlich möchte er, dass wir unseren Nächsten gut behandeln, aber auch hier zeigt sich Liebe, wahre Liebe darin, dass wir nach Gottes Massstäben hanldeln. In der Liebe ist auch Strenge vonnöten. Manchmal. Streit ist normal. Selbst Paulus hatte Streit. Aber wie streiten wir und wie gehen wir währenddessen miteinander um?

Ich wünschte, dass das gelehrt würde und nicht diese hohle, zuckersüße Liebe, unter deren Oberfläche es brodelt wie in einem Vulkan.

Auch gibt es immer wieder die Aussage, dass wir ja jetzt den Geist haben und die Gebote nicht mehr halten brauchen. Sondern dass der Geist uns lehrt und wir nur noch Liebe brauchen und alles läuft wie geschmiert. Was für eine Irrlehre. Wir sehen ja, wohin uns das gebracht hat, weit weg von Gottes Wort. Dabei sah Gottes Plan ganz anders aus:

„Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ Hesekiel 36,26

Na so etwas! Da sagt Gottes Wort doch genau das Gegenteil! Der Geist soll uns also näheer zu Gottes Geboten führen! Welcher Geist herrscht dann aber in den Gemeinden und Kirchen?

Wo fehlt euch noch die Wahrheit? Was erlebt ihr, was falsch gelehrt wird?

Ich möchte hier schließen mit dem Apostel Johannes:

„Ich habe euch nicht geschrieben, als wüßtet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wißt sie und wißt, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt.“ 1. Johannes 2,21

Epheserbrief Teil II

Wir sind bei Kapitel 5 des Epheserbriefes angelangt und lesen nun gemeinsam weiter.

„So seid nun Gottes Nachfolger als die lieben Kinder.“ Epheser 5,1

In der Jubiläumsbibel von 1964 finden wir dazu folgende Anmerkungen:

„Des Apostels Sittenlehre ist überall aus dem Mark des Evangeliums hergeleitet und kann von keinem in Übung gebracht werden, der nicht in diesem Evangelium des Friedens steht.“ (K. Rieger) „Kinder sollen dem Vater und und dem Erstgeborenen nacharten, der des Vaters vollkommenes Ebenbild ist.“

Alexander Dietze brachte es gut auf den Punkt, in dem er sagte: Es steht nichts Neues im neuen Testament.“

Paulus erklärt uns den Tenach, er erläutert die Sachen, die Gott von uns möchte.

Und so betont Paulus es auch noch einmal, dass kein Unreiner, kein Götzendiener und Hurer in Gottes Reich kommen wird. Vater erbarme dich unser!

Selbst Scherze und Blödeleien sollen bei uns nicht gefunden werden. Aber deshalb sollen wir nicht unerträglich ernste Spassverderber sein, sondern Dankbarkeit soll es reichlich bei uns geben.

Nicht meckern, sondern dankbar sein für all das Gute in unserem Leben!

Meine Oma sagte immer:

„Danken schützt vor wanken, Loben zieht nach oben.“

Wir sollen uns von unreinen Dingen fern halten, auch nicht mitmachen. Denn deshalb kommt Gottes Zorn auf diese Erde. Und warum kommt er, was sagen die Propheten?

Der Zorn Gottes kommt, weil Gottes Gebote nicht gehalten werden.

„Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten die Torah und brechen den ewigen Bund. DARUM frißt der Fluch die Erde und büßen müssen es, die darauf wohnen.“ Jesaja 24, 5-6a

In Epheser 5 Vers 10 steht es noch einmal:

„und prüfet, was da sei wohlgefällig dem Herrn.“

Wie können wir das prüfen? Anhand der Torah.

Schließlich sagt Jeshua selbst dem reichen Jüngling, dass er zum ewigen Leben eingehen kann, wenn er die Gebote hält.

„Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.“ Matthäus 19, 17

„Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sei des Herrn Wille.“ Epheser 5,17

Mir scheint, der Apostel kann es nicht oft genug sagen!

Wir nähern uns wieder der Pessachzeit und hier sehen wir es auch ganz deutlich:

Zuerst sollte das Blut des Lammes an die Türpfosten, und dann der Sauerteig raus, sieben Tage nur ungesäuertes Brot.

Wenn sie die ungesäuerten Brote gehalten hätten ohne das Pessachlamm zu befolgen, hätte es ihnen nichts genutzt, dann wären sie in der Nacht umgekommen. Zumindest der Erstgeborene.

Aber wenn sie die ungesäuerten Brote nicht gehalten hätten:

„Wer gesäuertes Brot isst, vom ersten Tag an, bis zum siebenten, der soll ausgerottet werden aus Israel.“ 2. Mose 12,15b

Das wäre also auch nicht gut ausgegangen.

So ist es auch bei uns. Ein Lebensstil nach Gottes Geboten ohne Jeshua nützt uns gar nichts! Wir wären nicht errettet!

Andersherum ist es wichtig, dass wir nachdem wir Jeshua, unser Pessachlamm angenommen haben, nach Gottes Willen leben.

Deshalb betont Paulus das immer und immer wieder!

„So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise.“ Epheser 5,15

In Epheser 5, ab Vers 21 stehen nun Verse, die in manchen Bibeln mit:

„Die christliche Haustafel“ überschrieben sind. Und das ist eine gute Beschreibung. Es geht um unser privates Leben, um unser ganz persönliches Zuhause.

Ich las einmal den Spruch, der mich sehr beeindruckte:

„Wenn Dein Christsein zu Hause nicht funktioniert, dann funktioniert es überhaupt nicht. Und Du hast keinen Grund es zu exportieren.“

Leider weiß ich nicht, von wem dieser schlaue Spruch stammt.

Aber viele Christen täten gut daran diesen Spruch zu befolgen. Da wird oft missioniert, weil man ja den Missionsbefehl nicht vernachlässigen möchte, aber zu Hause geht es drunter und drüber. Das ist falsch! Bitte, bringe erst dein Zuhause in Ordnung.

Auch Paulus sagt uns oft, dass es im Hause der Ältesten stimmen muss. Und bei jedem einzelnen Gläubigen sollte das Heim ein Ort des Lichtes und der Liebe und der Gottesfurcht sein.

Der Messias ist das Haupt von uns allen, wir sollen uns deshalb einander unterordnen, Rücksicht nehmen.

Das ist die Basis. Erst dann wird den Frauen gesagt, dass sie sich IHREN Männern unterordnen sollen. Das ist ein ganz freiwilliger Akt der Frau. Männer und Frauen haben in der Liebe ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Eine Frau möchte geliebt werden, ein Mann möchte anerkannt sein.

Ein Mann braucht es, dass eine Frau seine Meinung, seine Führung, seine Arbeit anerkennt.

Eine Frau braucht seine Liebe, sein Verständnis, seine Unterstützung. Das alles schreibt der ledige Apostel den Ephesern!

Mir scheint, er kannte sich sehr gut aus und diese Dinge haben nie ihre Gültigkeit verloren! Es ist Gottes ewig gültige Ordnung und wer sie beachtet tut wohl daran und wird belohnt mit einer guten Ehe.

Mann und Frau werden ein Leib, so sagt es uns bereits Gott auf den ersten Seiten der Schrift. Das legt die Priorität für alles fest!

Die Wünsche und Bedürfnisse deines Ehepartners stehen über allen anderen! Vor den Kindern, vor den Eltern. Und wir sollen unseren Ehepartner genau so lieben, und ihn so ansehen, wie unsere zweite Hälfte.

„Darum auch ihr: ein jeder habe lieb seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.“ Epheser 5,33

Kapitel 6

Dieses Kapitel geht nahtlos vom fünften über und behandelt weiter das häusliche Zusammensein.

Nun nachdem die Basis der Familie geregelt ist, kommt das Verhältnis Eltern/ Kind zur Sprache.

Das bedeutet: mit deiner Ehe legst
du das wichtigste Fundament für eine glückliche Familie! Zuerst muss es zwischen dir und deinem Partner stimmen, und danach ist die wichtigste deiner menschlichen Beziehungen, die zu deinen Kindern.

Die Kinder sollen den Eltern selbstverständlich gehorchen. Denn allgemein gehen wir ja davon aus, dass die Eltern das Beste für Ihre Kinder wollen.

Dieses Gebot ist dann von Gott sogar mit einer Verheißung, einer Belohnung belegt.

Umgekehrt sind dann die Väter und damit selbstverständlich beide Elternteile angesprochen, dass sie ihre Kinder nicht reizen, nicht ungerecht behandeln, sondern aufziehen in der Zucht und Ermahnung des Herrn. Damit ist ausgeschlossen, dass wir unsere Kinder belügen (wie es zu Weihnachten und Ostern geschieht), dass wir sie mutlos machen oder zu streng sind.

Wir sollen Verständnis haben und sie lieben und ihnen diese Liebe reichlich zeigen. Denn trotz aller guten Vorsätze sind wir alle Menschen, und wir müssen auch hier reichlich um Vergebung bitten.

Aber wenn sie sich geliebt wissen, dann hält die Eltern/ Kind Beziehung auch einige Fehler aus.

So regelt Paulus dann auch die Beziehung zwischen Sklaven und Herren. Wir können manches auf unser Arbeitsverhältnis beziehen:

„Tut euren Dienst mit gutem Willen, als dem Herrn und nicht den Menschen.“ Epheser 6,7

Wir sollen also auch auf Arbeit unser Bestes geben, als würden wir es für Gott tun und unseren Arbeitgeber nicht belügen oder bestehlen oder faul sein.

Und auch auf die Beziehung zu unseren Kindern können wir es anwenden:

„Denn ihr wisst,: Was ein jeder Gutes tut, das wird er vom Herrn empfangen, er sei Sklave oder Freier. Und ihr Herren , tut ihnen das Gleiche und lasst das Drohen; denn ihr wisst, dass euer und ihr Herr im Himmel ist, und bei ihm gilt kein Ansehen der Person.“ Epheser 6,8-9

Wenn du also drohst und schreist, dann behandelst du deine Kinder schlechter, als Paulus es für die Sklaven wünscht! Schlagen sollte sich von selbst verbieten!

Zuletzt bringt Paulus auch einige berühmte Verse: die geistliche Waffenrüstung.

Aber auch diese Waffenrüstung ist nichts Neues. Auch die gibt es fast genau so schon im Tenach, im alten Testament. Nämlich bei Jesaja.

Und zwar trägt hier Gott selbst diese Waffenrüstung, bzw. Jeshua, wenn er wieder kommt.

„Er zieht Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzt den Helm des Heils auf sein Haupt und zieht an das Gewand der Rache und kleidet sich mit Eifer wie mit einem Mantel.“ Jesaja 59,17

Übereinstimmend haben wir hier den Panzer der Gerechtigkeit und den Helm des Heils.

Wenn der Apostel aus dem Tenach zitiert ist es immer wichtig, sich den Zusammenhang anzusehen.

Es geht hier im Jesajatext darum, dass unsere Sünde sehr groß ist und wir sündig und abgefallen sind. Und dann kommt der Erlöser und kleidet sich so, wie wir es eben gelesen haben.

Die Sünde besteht zum Beispiel auch darin, dass die Wahrheit dahin ist und auf der Gasse zu Fall gekommen ist. Jesaja 59, 14 und 15

Wir aber sollen nun „umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit“ sein. Epheser 6,14

Auch die Füße werden bei Jesaja erwähnt: „ihre Füße laufen zum Bösen“ Jesaja 59,7

Wir aber sollen:

„an den Beinen gestiefelt, bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens“. Epheser 6,15

So möchte Paulus hier eine Umkehr des Jesajatextes erreichen. Jesaja: die Klage über Abfall und sündigen Abstieg. Wir aber sollen nun näher an Gott dran bleiben. In Wahrheit, Gerechtigkeit und vor allem im Gebet.

Das Schwert des Geistes ist übrigens das Wort Gottes. Vers 17

Hier sehen wir deutlich, dass der Geist nie etwas reden würde, was dem Wort Gottes widerspricht. Das geht einfach nicht. Deshalb muss auch jede Rede und was auch immer angeblich vom Geist ist, prüfbar sein, anhand der Schrift! Es MUSS damit überein stimmen!

Paulus ist demütig genug um auch um Gebet für sich selbst zu bitten. Er liegt gefangen in Ketten und wünscht sich eins: treu zu bleiben und mutig um das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen. Epheser 6,19

Auch den Kolossern schreibt er von diesem Geheimnis:

„Ihr Diener (der Gemeinde) bin ich geworden durch das Amt, das Gott mir gegeben hat, dass ich euch sein Wort reichlich predigen soll, nämlich das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und Geschlechtern, nun aber ist es offenbart seinen Heiligen, denen Gott kundtun wollte, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich der Messias in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ Kolosser 1, 25-27

Das ist das Geheimnis, dass der Messias selbst in uns lebt und uns Kraft und Vollmacht und Liebe gibt. Und das dieses wunderbare Vorrecht auch die Heiden bekommen können, wenn sie den Messias als ihren Herrn und Retter anerkennen.

Damit eckte der Apostel überall an und kann mir das Ausmaß seiner Bedrängnis, seiner Einsamkeit, seines Leidens nicht einmal ansatzweise vorstellen. Wie dankbar können wir diesem mutigen und liebevollen Mann sein, für alles, was er auf sich nahm. Auch, wenn manche seiner Äußerungen zu Missverständnissen geführt haben. So hat er doch wunderbare Arbeit geleistet und Gott treu gedient.

Nun ist die Zeit gekommen, dass Gott uns die Augen öffnet und wir die Wahrheit erkennen dürfen und uns wundern, warum unsere Vorfahren das nicht gesehen haben. Aber, es ist alles Gnade, wenn der Geist zu uns spricht und wir erkennen dürfen, dass ER unwandelbar ist und seine Meinung nicht ändert!

Epheserbrief – Der missverstandene Paulus

Paulus besuchte Ephesus auf seiner zweiten Missionsreise.

Dieser Brief scheint jedoch nicht speziell an die Gemeinde in Ephesus gerichtet zu sein, sondern an alle Gemeinden dort im Umkreis, wobei Ephesus als eine Art Muttergemeinde zu sehen ist.

Nachdem Paulus sich vorgestellt hat, beginnt er den Brief mit einer typisch jüdischen Segensformel, wie wir sie oft am Tag beten:

„Baruch ata adonai elohenu…..“

Er lobt Gott und dankt ihm für seinen Segen, den wir durch den Messias haben dürfen.

Paulus führt hier etwas aus, was sich lohnt einmal vor jüdischem Hintergrund zu betrachten:

Wenn ein Junge acht Tage alt ist, hat er seine Brit Mila, die Beschneidung, dadurch wird dieses Kind in den Bund mit Abraham aufgenommen und wird so ein Teil Israels. Dadurch hat das Kind teil an allen Verheißungen, die Israel gelten und es darf alles auf sich beziehen. Es ist der Beginn eines Lebens mit Gott. Nun muss er weiter wachsen und lernen, was Gott gefällt.

Das war das, was Paulus gelernt und gelehrt hat – bis zu seinem Damaskuserlebnis.

Nun weiß er, dass wir alle durch den Messias Jeshua aufgenommen sind in den Bund mit Abraham. Siehe Galater 3.

Dadurch werden wir auch zu einem Teil Israels und haben nun ebenfalls teil an allen Verheißungen. Aber auch hier gilt: das ist der Startschuss, nun gilt es weiter zu wachsen und zu lernen.

„In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit.“ Epheser 1,7-8

„In ihm (dem Messias) sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind anch dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens.“ Epheser 1,11

Und er erklärt, dass „nun auch ihr“ nämlich die Heiden, als sie gläubig wurden den heiligen Geist bekamen :

„welcher ist das Unterpfand unseres Erbes, zu unserer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.“ Epheser 1,14

Damit ist der Grund gelegt: durch den Messias sind wir ein Volk, gehören zusammen und sind miteinander Erben.

Paulus hat von ihrer Bekehrung, ihrer Umkehr zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs gehört Und er betet für sie um Erkenntnis und Verständnis der Kraft Gottes. Er macht klar, dass Jeshua der Herr ist und das Haupt jeder Gemeinde, die aus gläubigen Juden und Heiden besteht, die ihn als Retter annehmen. Und jede Gemeinde ist sein Leib. Sein Körper, deshalb ist es so wichtig, diesen Körper rein zu halten und zu wissen, was gehört sich da und was nicht.

Kapitel 2

Spannend, vor Gott waren wir alle wie tot, durch unsere Übertretungen und Sünden. Auch hier sehen wir es, wie es Johannes schreibt: die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes.

Das macht uns vor Gott wie tot, ja, Gott sagt sogar:

„Wer sein Ohr abwendet, um die torah nicht zu hören, dessen Gebet ist ein Greuel.“ Spüche 28,9

„Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit dem Messias lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet worden- “ Epheser 2,4-5

Dank sei Gott!

Wir sind im Glauben an den Messias wieder lebendig geworden und auferweckt und Gott wird uns den Reichtum seiner Gnade zeigen.

Wir sind gerettet worden durch Gottes Gnade. Den Messias kann sich niemand verdienen!

„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Jeshua HaMashiach zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Epheser 2,10

Der Startpunkt ist im Messias, aus Gnade und Güte und nun wandeln wir in seinen Ordnungen, die er für uns, sein Volk aufgestellt hat! Das ist ein durch das mosaische Gesetz bestimmter Lebenswandel.

Die, die einst Heiden waren, in der Zeit, als sie Jeshua noch nicht kannten, waren ausgeschlossen von der Staatsbürgerschaft Israels.

Sie waren ausgeschlossen vom Bund der Verheißung, ohne Hoffnung und ohne Gott.

Ich finde es immer wieder interessant zu sehen, dass gelehrt wird, wir müssen nur an Gott glauben (in Form von einem blossen Für-Wahr-halten), dann sind wir gerettet und gehören zu ihm.

Das ist ganz fern von der Schrift! Die Dämonen glauben auch, so sagt es Jeshua und sind NICHT gerettet.

Unser Gott ist ein Gott der Bündnisse. Er gab Abraham, Isaak und Jakob die Bündnisse, dem Volk Israel und NUR wenn wir diesem Volk zugehörig gezählt werden, haben auch wir Anteil an den Verheißungen.

So sagt es Paulus hier: Ohne den Messias = kein Bürgerrecht Israels= fern vom Bund der Verheißung= kein Anteil= keine Hoffnung= kein Gott!

„Jetzt aber in Jeshua, dem Messias, seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut des Messias.“ Epheser 2,13

Es gibt Theologen, die gerade diesen Abschnitt so erklären, dass sie sagen, dass das Gesetz Gottes, die Torah, die Trennwand zwischen Juden und Heiden war und Jeshua dieses Gesetz abgeschafft hat und damit die Trennung wegfällt.

Was für ein trauriger Irrtum.

Aus dem Judentum jener Zeit sind uns Sprüche überliefert, wie:

„Wer mit einem Heiden gemeinsam eine Mahlzeit einnimmt, dass ist genauso, wie mit einem Hund aus einer Schüssel zu essen.“

Die Heiden der damaligen Zeit lebten in furchtbarer Unordnung und Ausschweifung. Zumindest viele davon. Habgier, politische Intrigen, Mord, die griechischen Philosophen praktizierten Pädophilie und auch Homosexualität war weit verbreitet. Von den ganzen Götzenkulten einmal abgesehen.

Haben wir nicht auch Abscheu vor Menschen, die sich Kindern sexuell nähern?

So gab es im Tempel einen Vorhof der Heiden. Man wollte den Kontakt minimieren und den Tempel rein halten. Der Talmud schuf noch mehr Satzungen, wie man sich fern hält. Es gab wenige Rabbiner, die da anderer Meinung waren.

„Durch das Opfer seines Leibes hat er abgetan die Feindschaft des Gesetzes der Gebote in Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache.“ Epheser 2,15

Das „Gesetz der Gebote in Satzungen“ ist ein Konstrukt, was nicht die Torah meint!

Es steht hier das griechische Wort: dogma. Es meint menschliche Gebote. Es steht zum Beispiel in Apostelgeschichte 17,7, wo von Geboten des Kaisers die Rede ist.

Laut der Torah gibt es zwischen Juden und Heiden keine Trennung, wenn ein Heide sich dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs anschliessen möchte, so muss er sich an die Torah halten, denn dasselbe Gesetz gilt für den Einheimischen und den Fremdling.

Das ist auch hier der Fall. Wer durch Jeshua hinzu kommt, gibt selbstverständlich seine heidnische Lebensweise auf und folgt Gottes Geboten. Das sehen wir noch einmal deutlich in Kapitel 4.

Neu ist, dass der Heide überhaupt „einfach so“ dazukommen darf. Ohne ein jahrelanges Procedere der Konvertierung und anschließender Beschneidung.

„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jeshua HaMashiach der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn.“ Epheser 2,19-21

Alle zusammen dürfen nun in Gottes Haus leben, arbeiten und anbeten, aber es soll ein heiliger Tempel sein!

Es ist wirklich schade, dass die Heiden irgendwann diesen Bau übernommen und ein schandbares Bauwerk daraus gemacht haben. Die Juden können den Messias Jeshua gar nicht erkennen, wenn er ihnen von den Christen vorgestellt wird als ein gesetzbrechender Sünder. Das wäre er nämlich gewesen, wenn er gelehrt hätte, dass das Gesetz nicht mehr zu halten ist. Aber das tat er ja nie.

Wenn die Christen anfingen würden nach der Bibel zu leben, dann würden auch die Juden ihren Messias Jeshua erkennen können!

Der Bau ist nämlich erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, die allesamt, wie wir schon mehrfach sahen, verkündigen, dass Gottes Gebot ewig gilt und heilig ist. Ich weiß nicht, auf welchem Grund das heutige Christentum steht. Auf diesem jedenfalls nicht.

„Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes durch den Geist.“ Epheser 2, 22

Wow! Gott will in uns wohnen. Haben wir Ehrfurcht vor diesem Gedanken? Wie sollte unser Leben aussehen, wenn Gott in uns wohnt und übereall mit dabei ist. Er hört jedes Wort, er sieht jeden Blick. Er sieht, was wir uns ansehen, was wir tun. Selbst unser Essen und trinken soll zu Gottes Ehre geschehen, so sagt die Schrift.

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“ 1. Korinther 10,31

Wir können aber nichts Unreines essen zu Gottes Ehre. Das funktioniert nicht.

Kapitel 3

Paulus wurde ein Geheimnis anvertraut. Das sagt er nicht nur hier in Kapitel 3, sondern auch im Schluss des Römerbriefes.

„Dem aber, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jeshua HaMashiach, durch die das Geheimnis offenbart ist, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war, nun aber offenbart und kundgemacht ist durch die Schriften der Propheten nach dem Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden.“ Römer 16, 25-26

Dieses Geheimnis ist ihm durch Offenbarung kundgemacht worden, so schreibt er es in Vers 3

Im Judentum wird nicht missioniert. Es besteht einfach eine zu große Diskrepanz zwischen dem, was Gott als seinen Willen offenbart hat und dem, was Menschen gewöhnlich tun wollen. Besonders Menschen, die es gewöhnt sind oft nur sich selbst als Masstab zu haben.

Deshalb sagt man im Judentum, das Menschen aus den Nationen, wenn sie sich interessieren für Gottes Wort die sieben Noachidischen Gesetze halten sollen und dann werden sie vor Gott schon als gerecht angesehen werden. Diese Gesetze werden neuerdings sogar interessierten Menschen von einigen Rabbinern gelehrt.

Es ist mühsam den Heiden Gottes Wort beizubringen. Es muss ein offenes Herz und ein fester Wille da sein. Gott als Schöpfer, König und absolute Autorität anzuerkennen, seinen Willen kennenzulernen und zu tun und zu lernen, sich etwas sagen zu lassen. Das erfordert auch viel Geduld von diesen Rabbinern und sie würden lieber Torah studieren und Austausch haben mit Gleichgesinnten.

Diese Heiden müssten ja dann schon gleich Ostern und Weihnachten sein lassen, weil zuerst natürlich Götzendienst verboten ist und Dinge zu halten, die anderen Göttern dienen. Das würden sie an diesen Festtagen aber tun.

Es ist also nicht so einfach. Paulus hat nun den Auftrag und Gottes Ja zu den Heiden in der Tasche und er muss losziehen und erklären, dass die Heiden dazugehören dürfen.

Er muss lehren und erklären, wie durch den Messias Jeshua nun auch Heiden Zugang haben und Miterben sind.

„Darum bitte ich, dass ihr nicht müde werdet wegen der Bedrängnisse, die ich für euch erleide, die für euch eine Ehre sind.“ Epheser 3, 13

Es ist eine Ehre, dass der gelehrte Superrabbi seiner Zeit, der eine große Karriere vor sich hatte diese aufgibt um Heiden zu lehren! Er hätte mit geschätzten Rabbinern in der Jeschiwa sitzen und Torah diskutieren können, ihm wäre Ehre und Ruhm sicher gewesen. Man hätte ihn sehr geschätzt und sich darum gerissen von ihm zu lernen. Er hätte mit Sicherheit seine eigene Jeschiwa eröffnen können. Stattdessen lehrt er Heiden.

Es erfordert viel von beiden Seiten. Deshalb mahnt Paulus hier auch dazu, nicht müde zu werden Gott kennen zu lernen, das Leben zu reinigen, die Lebensführung an den Willen des Vaters anzupassen. Und wenn man sieht, wie Paulus leidet deswegen, nicht bitter auf die Juden zu sein, die den Messias noch nicht erkannt haben.

Die Zeiten damals waren mit Sicherheit nicht einfacher als heute. Paulus war ein Pionier auf dem Gebiet und er war einer der wenigen, der eine klare Vorstellung davon hatte, wie Gottes Geheimnis nun eigentlich funktioniert.

Um da hineinzuwachsen, bittet Gott für die Gemeinde der Epheser um ein paar Dinge:

1. Kraft – stark zu werden innerlich, gefestigt. Epheser 3, 16

2. durch den Glauben möchte der Messias in allen wohnen und alle sollen in der Liebe eingewurzelt und gegründet sein Vers 17

3. dass sie die Liebe des Messias erkennen, der schließlich für alle sein Leben gab und so mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt werden. Vers 19

Das sind essistenzielle Dinge. Wir werden nur innerlich gefestigt, wenn wir verstehen und lernen und reifen und wachsen. Das braucht Zeit und Geduld.

Wenn wir verstehen, dass der Messias in uns wohnt, dann tun und sehen und sagen und essen wir viele Dinge gar nicht erst.

Und wenn wir dann noch seine Liebe zu uns verstehen und annehmen können, dann fügt sich alles in uns zusammen und es entsteht etwas ganz Schönes. Dann fangen wir an seine Liebe weitergeben zu können. Aber auch erst dann!

Ich habe viele ausgebrannte Christen gesehen, die Liebe weitergeben wollten, die sie selber noch gar nicht angenommen und verinnerlicht hatten.

Kapitel 4

„So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, in aller Demut und sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den anderen in Liebe. “ Epheser 4, 1-2

Die ersten 16 Verse von Kapitel 4 zeigen uns das Spannungsfeld in dem der Apostel lebte und in dem auch wir heute noch leben. Vers 13 beschreibt das sehr schön:

„bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes“

Wir haben alle einen Glauben an den Gott, der in der Schrift offenbart ist und an den einen Herrn Jeshua unser Messias, wir predigen die eine Taufe, die Mikwe, die zur Identifikation mit dem Messias und seinem Tod führt. Gott, der Vater steht über allem. Und wir bekommen alle Gaben geschenkt und Berufungen. wir dürfen einander dienen als Hirten, Lehrer, Evangelisten …

Diese Gaben sind nicht gegeben um uns selbst zu erbauen, wie es einige über die Zungenrede lehren, sondern:

„Dadurch soll der Leib des Messias erbaut werden.“ Epheser 4,12b

Aber zu einer Einheit sind wir leider noch nicht gelangt. Noch gibt es so viele verschiedene Meinungen. Wir sollten prüfen und miteinander ringen um die Wahrheit anhand der Schrift.

Und damit sollen wir sattelfest werden in der Schrift. Wenn wir uns mit anderen Meinungen auseinander setzen, so forschen und lernen wir und stehen dann innerlich fest.

„Damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.“ Epheser 4,14

„So sage ich nun und bezeuge in dem Herrn, dass ihr nicht mehr leben dürft, wie die Heiden leben in der Nichtigkeit ihres Sinnes.“ Epheser 4,17

Hier sagt Paulus noch einmal ganz deutlich, dass die Heiden sich trennen müssen von ihrem bisherigen Leben. Und er führt es noch einige Verse weiter aus, wie fern das Leben der Heiden ist von einem Leben im Messias. Die Wahrheit ist in Jeshua. Und in ihm erkennen wir, wie wir als neue Menschen leben, in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Das alles kennzeichnet einen Lebensstil nach der Torah.

Galaterbrief Teil III

Lesen wir gemeinsam Kapitel 4.

Paulus erklärt hier noch einmal das Gesetz in einem anderen Vergleich.

Er sagt: stellt euch vor, ein adliges Kind, Erbe eines großen Anwesens. Er untersteht einem Erzieher, der ihn schult.

Unser Sohn arbeitet gerade in einer Firma.

Der Chef dieser Firma hat auch einen Sohn. Die Firma stellt große Glasfronten und Wintergärten her. Der Sohn dieser Firma macht eine Lehre als Metallbauer und macht in der Abendschule seinen Techniker. Der Vater lässt ihn das Handwerk von Grund auf lernen.

Eines Tages wird ihm diese Firma gehören, aber jetzt lernt er genau, was er nicht tun darf und was er tun soll. Und damit er nicht irgendein Unheil anrichtet, untersteht er Ausbildern und Lehrmeistern.

Wenn er fertig ist und vielleicht selbst Chef dieser Firma, dann ist er davon frei, aber wird er natürlich doch sorgsam alles einhalten, was er gelernt hat!

Diese Regeln verlieren selbstverständlich nicht ihre Wirksamkeit, aber er wird dann freiwillig und ohne Kontrolle das tun, was richtig und gut ist.

Er hat dann die Freiheit richtig zu handeln.

Oder unser kleiner Sohn. Sehr gerne würde er jeden Tag fast food essen. Aber wir sagen ihm, dass das nicht geht, weil es nicht gut für ihn ist.

Später kann er sich von seinem Geld Pommes und Burger kaufen, soviel er will, aber ich hoffe doch, dass er dann gelernt und verstanden hat, dass es nicht gut ist. Es ist doch nicht so, dass fast food dann gut für ihn wäre.

So ist es auch hier:

„So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir in der Knechtschaft der Mächte der Welt.“ Galater 4, 3

Wir hatten Gelüste und Ideen und durch das Gesetz lernen wir, ist das gut oder nicht. Aber heute will man das gar nicht mehr lernen, man will tun, was man möchte, so wie die Kinder es wollen.

Der Erzieher wurde sozusagen „rausgeschmissen“ und man will nicht auf ihn hören. Damit haben wir immernoch Kinder, aber sehr ungehorsame Kinder, die wohl nicht viel Segen und Belohnung erwarten dürfen.

Das Gesetz ist gut. Es nützt uns. Es zeigt mir, was Sünde ist.

Aber das Gesetz hatte nicht die Macht mich davon frei zu machen. Vom etwas begehren und nehmen zum Beispiel oder vom Neid.

Durch das Gesetz erkenne ich nur, dass es Sünde ist. Es ist ein Spiegel, sagt Paulus, der uns zeigt, wo das Problem ist.

Nun kommt Jeshua und trägt unsere Sünde und er hat die Macht uns davon frei zu machen!

Er allein schafft das, wozu das Gesetz doch nie imstande war.

„Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können. Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes.“ Hebräer 10, 11-12

Nun sind wir die Kinder und können zu Gott rufen und wir haben den Geist, der das Gesetz in unser Herz schreibt und verankert und Jeshua, der uns frei macht von aller Sünde.

Und dabei sind wir Erben. Erben von Abrahams Verheißung. Bis jetzt ist das alles noch nicht erfüllt. Abraham hat das Land nie besessen, Gott hat es ihm und seinen Nachkommen aber versprochen und Paulus erklärt, dass wir hineingenommen sind in dieses Versprechen.

Vers 8 stellt noch einmal klar, dass die Galater Götzendiener waren.

Es gibt etliche Untersuchungen darüber. Die Galater haben Zeus angebetet, aber sie hatten noch keltische Zusatznamen dazu. Sie verehrten auch Stiere. In der Apostelgeschichte wird all das bestätigt. Paulus wird von ihnen als Zeus und Barnabas als Hermes verehrt und sie kränzten Stiere.

„Aber zu der Zeit, als ihr Gott noch nicht kannte, dientet ihr denen, die in Wahrheit nicht Götter sind.“ Galater 4, 8

Nun kommen 2 Verse, die vielfach missverstanden worden sind. Das Christentum hat diese Verse so ausgelegt, dass sie sich jetzt wieder der torah zuwenden und die Feste Gottes feiern und Paulus dagegen spricht.

Wenn man auch nur mit etwas gutem Willen genau liest, erkennt jeder, dass das nicht sein kann!

„Nachdem ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch dann WIEDER den schwachen und dürftigen Mächten zu, denen ihr von neuem dienen wollt? Ihr haltet bestimmte Tage ein und Monate und Zeiten und Jahre.“ Galater 4, 9-10

Wieder wenden Sie sich schwachen Mächten zu. Also wie vorher. Wir sahen also, dass die Galater Heiden und Götzendienst waren!

Ausserdem würde Paulus Gottes Gebote und Gott selbst niemals als schwache und dürftige Macht bezeichnen!

Das wäre ja Gotteslästerung!

Es gibt ausserbiblische Bericht, dass die Galater sehr abergläubisch waren. Sie beobachteten zum Beispiel deen Vogelflug und leiteten Omen daraus ab.

Paulus sagt hier also: kein Aberglauben! Keinen Glauben, der selbst alles kontrollieren und erreichen will. Ein Glaube ohne Jeshua, ohne Vertrauen.

Er sagt hier niemals: feiert nicht den Shabbat und die Feste!!!! Das ist ein sehr großer Irrtum! Denn Paulus sagt schon zwei Verse weiter:

„Werdet doch wie ich…“ Vers 12

Und Paulus hielt die Feste, sie waren ihm sehr wichtig!

So sagt er in Apostelgeschichte 18, 21, dass er gerne wieder kommen möchte, aber auf jeden Fall das kommende Fest in Jerusalem sein muss.

Seine leibliche Schwäche, die er in Galater 4,14 erwähnt, war wahrscheinlich ein Augenleiden.

Dafür sprechen folgende Verse:

1. Korinther 16,21

Kolosser 4,18

2. Thessalonicher 3,17

und auch Galater 4,15 und Galater 6,11.

Nun kommt ein spannender, aber leider meist unverständlicher Vergleich.

Er schreibt hier von zwei Frauen Abrahams. Sara und Hagar.

Hagar kann man auf arabisch mit Berg übersetzen. Er erklärt hier also, dass man diese Frau Hagar mit dem Berg Sinai vergleichen kann. Hagar kam aus Ägypten, so sagt es uns die Schrift in 1. Mose 16,1.

Hagar ging auch mit ihrem Sohn Ismael wieder nach Ägypten und nahm ihm auch eine ägyptische Frau. So lesen wir es in 1. Mose 21,21

Dieser Sohn entstand aus mangelndem Vertrauen auf Gott. Sara hatte die Idee es besser zu machen und Gott etwas nachzuhelfen.

Das Volk Israel kam ebenfalls aus Ägypten, aus der Knechtschaft. Und Gott möchte sie frei machen. Er tut viele Wunder um sie zu befreien ud sie zu seinem Volk zu machen. Dazu bekommen sie auch das Gesetz der Freiheit, die Torah. Aber das Gesetz ist nicht nur auf Tafeln aus Stein geschrieben, sondern es erreicht auch ihre steinernen Herzen nicht. Sie glauben Gott nicht und gehorchen ihm nicht!

Sie machen sich ein goldenes Stierbild, OBWOHL sie vorher! das Gebot bekommen haben, sich kein Bild zu machen!

Sie wollen selber machen, sie denken, dass sie eine bessere Idee haben.

Das ist Knechtschaft. Wenn ich aber tue, was Gott sagt, weil ich ihn liebe und ihm vertraue, dass es gut ist, das ist Freiheit und so ist auch Isaak entstanden.

Das ist dann das neue, das geistliche Jerusalem. Das ist der neue Bund von dem Jeremia spricht (Jeremis 31,31.)

Dann haben wir nämlich kein steinernes, sondern ein fleischernes, ein beschnittenes Herz.Davon spricht Hesekiel:

„Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ Hesekiel 36,26-27

Das hat Gott sich so gewünscht, das war sein Plan.

„Und diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.“ 5. Mose 6,6

Sie sollen uns ein Herzensanliegen sein.

Wir sollen nicht zu dem Weg zurück, uns selbst etwas erarbeiten zu wollen und unsere eigenen Ideen zu verfolgen, wie Gott uns retten könnte und Gefallen an uns haben könnte.

Wenn ich konvertiere und Gesetze halte und mich beschneiden lasse um legalistisch zu leben und Jeshua nicht als Retter annehme und starr und lieblos etwas tue, so ist das falsch!

„Denn in Jeshua HaMashiach gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.“ Galater 5, 6

Es geht um unsere Beziehung zu ihm!

Der Glaube, der aus Liebe seine Torah hält, das ist richtig!

Wenn ich dann erkenne, ach, ich bin der Tempel des heiligen Geistes und Jeshua und der heilige Geist leben in mir und ich sehe, dass es verboten war Schwein zu opfern, Gott ein richtiges Greuel, dann möchte ich in meinem Tempel auch kein Schwein „verbrennen“ und nicht Jeshua und dem heiligen Geist Schwein geben.

Das tue ich, weil ich ihn liebe.

Paulus predigt, dass wir durch Jeshua gerettet werden und durch nichts sonst! Wenn rabbinische Gruppen meinten, dass die Erlösung durch Jeshua nichts ist und nicht ausreicht, so ist das ganz falsch und übel.

Und diese Leute sollen sich am besten gleich ganz verschneiden lassen, dann dürften sie nämlich gar nicht mehr die Versammlungen ud Synagogen besuchen. Eunuchen war es verboten zum Tempel zu gehen.

Paulus meint damit, dass sie er die Nase von ihnen voll hat.

„Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.“ Galater 5,13

Also: halte die Torah durch Liebe und den Geist!

Und er erklärt, dass Fleisch und Geist gegeneinander sind. Das merken wir in uns.

Wir müssen versuchen dem Geist immer mehr Raum zu geben. Das Fleisch reagiert schnell beleidigt und möchte dann auch streiten oder rächen, aber der Geist in uns mahnt zu Besonnenheit und Liebe. Wen füttern wir? Wer regiert uns? Das ist ein Prozess.

Wenn früher oft das Fleisch gewonnen hat, so wird immer öfter der Geist gewinnen! Der Geist will aber immer das, was die Torah sagt!

Paulus führt in Vers 20 und 21 auf, was das Fleisch so hervor bringt.

Und dann sagt er, was die Früchte des Geistes sind:

„Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.“ Galater 5,22-23

Also das, was der Geist wirkt, stimmt immer mit der Torah überein!

Und so sollen wir leben.

In Kapiel 6 gibt Paulus noch einmal Anweisungen, wie wir gut leben und wachsen im Glauben.

Wir sollen füreinander Verantwortung übernehmen. Wir sollen dem Anderen helfen.

Viele Menschen weisen darauf hin, dass in der Bibel steht, dass wir einander ermahnen sollen und sie nehmen diese Aufgabe gerne wahr. Das ist nicht ganz richtig. Wir sollen zurechthelfen mit sanftmütigem Geist. Niemals von oben herab. Und voller Liebe füreinander sein, nicht Fehler suchen!

„Einer trage des anderen Last, so werdet ihr die Torah des Messias erfüllen.“ Galater 6,2

In 1. Korinther 9,21 setzt Paulus die Torah Gottes mit der Torah des Messias gleich und im Judentum weiß man, dass der Messias die Torah auslegen, erweitern und anwenden wird. Und genau das hat Jeshua getan.

Es ist dasselbe Gesetz, die Torah, und wir sollen sie nun noch mit den Erweiterungen die Jeshua gegeben hat, halten.

Es gab im Judentum immer wieder die Frage, wie klein man alle Gebote zusammenfassen kann.

Im Talmud ist überliefert (Makkot 23b – 24a) dass R. Simlaj vortrug, dass Mose 613 Mizwot überliefert wurden: 365 Verbote und 248 Gebote. David setzte sie alle auf 11 herab im Psalm 15. Jesaja verkleinerte auf 6 (Jesaja 33,15. Micha auf 3, Micha 6,8.

Jesaja dann widerum auf 2: Recht und Gerechtigkeit, Jesaja 56,1

Amos auf 1: Forscht nach mir!

Das gibt wieder, dass die anderen Gebote alle ihre Gültigkeit behalten, aber darin enthalten sind. So sind auch in der Torah des Messias alle anderen enthalten.

„Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem anderen.“ Galater 6,4

Wir haben einen Grund hier zu sein. Gott hat uns geschaffen, so wie wir sind und bestimmte Träume und Begabungen in uns hineingelegt. Er hat einen Auftrag für uns.

Und wir sollen uns nicht vergleichen und andere nachahmen oder versuchen es dem anderen Recht zu machen. Sondern wir sollen unsere Arbeit vor Gott und für Gott tun und uns selbst prüfen, ob wir in unserer Berufung sind.

„Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.“ Galater 6, 8

Wenn wir tun, wonach uns gerade ist und immer unser Fleisch füttern, so wird da nichts Gutes draus.

Gebt dem Geist Raum, der uns hilft die Torah zu leben!

„Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.“ Galater 6,9

Dazu wollen wir uns immer wieder anspornen, nicht nachzulassen, IHN zu suchen und Gutes zu tun! Amen.

Galaterbrief Teil II

Wenn wir über den Galaterbrief sprechen, müssen wir uns noch etwas ansehen: das Wort: „Gesetz“.

Das hebräische Wort Torah ist meist mit Gesetz übersetzt. Unglücklich formuliert. Besser ist: Weisung.

Im griechischen ist es meist mit nomos übersetzt.

Bei David Stern lernen wir, dass wir hier noch etwas zu beachten haben.

Er zitiert in seinem „Kommentar zum jüdischen neuen Testament“ zwei christliche Bibelforscher, die schon vor etlichen Jahren herausfanden, dass es zu der Zeit, als Paulus lebte und diese Briefe schrieb, keinen griechischen Ausdruck dafür gab, wenn jemand das Gesetz zu einem Regelwerk verkommen ließ, es mechanisch hielt, legalistisch.

C.E.B. Cranfield wird so zitiert:

„Das bedeutet, dass der Apostel keine Terminologie vorfand, mit der er einen entscheidenden Untrschied im Umgang mit dem Gesetz hätte deutlich machen können, und deshalb bei der Definition der christlichen Haltung gegenüber dem Gesetz vor großen Problemen stand. Angesichts dessen sollten wir stets im Auge behalten, dass paulinische Aussagen, die auf den ersten Blick das Gesetz herabzusetzen scheinen, in Wirklichkeit nicht gegen das Gesetz selbst gerichtet sind, sondern viel eher gegen das Mißverstehen und den Mißbrauch des Gesetzes, für die wir heute Bezeichnungen besitzen. Paulus war gleichsam ein Pionier auf diesem schwierigem theologischen Gebiet. Wenn wir diesem Umstand Rechnung tragen, werden wir uns nicht mehr so leicht von einer gewissen Unschärfe der Aussagen, der wir hier und da begegnen, verwirren oder irreleiten lassen.“ (C.E.B. Cranfield, The international Commentary Romans, 1979, S.853)

Selbst wenn wir heute Worte besitzen, wie Cranfield schreibt, merke ich doch auch, wie schwer es fällt, das zu beschreiben, obwohl ich auf meiner Muttersprache schreibe und wir Worte dafür haben.

Wichtig ist, dass man sich vor Augen hält, dass es nicht darum geht, ob wir das Gesetz halten, sondern wie wir es halten.

Und wie wir bereits in Teil I sahen, war der Experte Paulus dafür der richtige Mann, um diese Sache zu klären.

David Stern schreibt zusammenfassend:

„Ich behaupte daher, dass „erga nomou“ niemals Werke sind, die in Befolgung der Torah, wie Gott sie eigentlich gemeint hat, getan werden, sondern immer Werke, die infolge der Entstellung der Torah zu seinem Regelsystem vollbracht werden und angeblich auf mechanische, automatische, legalistische Weise erfüllt werden können, ohne Glauben zu haben, ohne Gott zu vertrauen, ohne Gott oder die Menschen zu lieben und ohne vom Heiligen Geist Kraft zu bekommen.“ (David Stern, Kommentar zum jüdischen neuen Testament, 1996 S. 326)

Diese Haltung gibt es nicht nur bei Juden, sondern auch bei Christen. Und das gab es schon ganz früh. Pessach durfte nur gefeiert werden, wenn es im Jahr nach dem Osterfest kam. Die Einführung des Sonntags und andere Regeln, die nicht biblisch sind, aber gehalten werden müssen, obwohl damit biblische Weisungen, Gottes Weisungen übertreten werden.

Wir sollen selbstverständlich die Torah halten, aber unser Herz macht den Unterschied! Das versucht Paulus zu sagen. So komisch es auch klingt, wir können die Torah befolgen in einer Weise, dass wir genau dadurch die Torah brechen.

Die Torah sagt doch:

„Nun, Israel, was fordert JHWH, dein Gott noch von dir, als dass du JHWH, deinen Gott fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und JHWH, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele.“ 5. Mose 10,12

Und auch im Schˋma Israel beten wir es und Jeshua zitiert es:

„Höre Israel, JHWH ist unser Gott, JHWH ist eins. Und du sollst JHWH, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ 5. Mose 6,4-5

Wenn wir das Wort Gottes befolgen um Punkte zu verdienen und unsere Erlösund selbst zurecht zu basteln, dann verletzen wir die Torah, weil wir Gott damit nicht lieben. Das ist aber das höchste Gebot der Torah, sagt Jeshua, als er von Schriftgelehrten nach dem höchsten Gebot gefragt wird. Und er antwortet genau mit diesem Sch´ma Israel:

„Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften.“ Markus 12, 29-30

Wenn du das tust, dann hältst du doch selbstverständlich seine Gebote!

Kapitel 3

„O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, dass ihr der Wahrheit nicht gehorchet, welchen Jeshua HaMashiach vor die Augen gemalt war, als wäre er unter euch gekreuzigt?“ Galater 3,1

Welcher Wahrheit gehorchen sie nicht?

„Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.“ Psalm 119,142

Sie gehorchen der Torah nicht!

Paulus fragt sie, ob sie den Geist durch genaue Befolgung der Torah bekommen haben. Nein! Das haben sie nicht, das konnten sie doch noch gar nicht. Durch Glauben und Vertrauen zu Gott, den Opfertod des Messias annehmend, geschieht unsere Errettung. Und dadurch bekommen wir den Geist!

Dann bringt Paulus Abraham ins Spiel.

„Erkennt also: die aus dem Glauben sind, das sind Abrahams Kinder.“ Galater 3,7

Was hatte es mit Abraham auf sich? Gott sagt zu Isaak:

„Und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Gebote, meine Weisungen und meine Torah.“ 1. Mose 26,4b-5

Und Gott sagt auch:

„Denn dazu habe ich ihn (Abraham) auserkoren, dass er seinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie die Wege des JHWH halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der JHWH auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.“ 1. Mose 18,19

Nun haben wir eine ungefähre Vorstellung davon. Abraham war Gott gehorsam, er hielt seine Torah, also die Weisungen, die er bis dahin hatte. Er hielt den Shabbat, einige Opfer waren bekannt und vieles mehr.

Und seine Berufung ist es Gottes Wege seinen Nachkommen weiterzu geben.

In den Heiden, die nun gläubig werden sehen wir diese Verheißungen erfüllt.

„Erkennt also, die aus dem Glauben sind, das sind Abrahams Kinder. Die Schrift aber hat es vorausgesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham: In dir sollen alle Heiden gesegnet werden.“ Galater 3,7-9

Nun sagt Paulus in Vers 10 das, was ich vorhin versucht habe zu erklären: wer die Torah ohne Liebe hält, mechanisch, erga nomou: Werke des Gesetzes, der bricht die Torah und ist unter dem Fluch:

„Verflucht sei jeder, der NICHT bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er es tue!“ Galater 3,10

Wenn ich die Torah NICHT halte, stehe ich also unter dem Fluch.

Durch das Gesetz wird niemand gerecht, das geschieht nur, wenn wir Gott glauben. Aber der Glaube wird sichtbar, wenn er echt ist.

Damals erkannte man den Glauben daran, dass Abraham das tat, was Gott sagte. An seinem Gehorsam.

Heute glauben wir Gott, indem wir Jeshua als unseren Messias annehmen, der uns von dem Fluch des Gesetzes erlöst hat, vor den Konsequenzen der Gesetzesübertretung!

Das Gesetz ist doch niemals selbst ein Fluch!

Und dann tun wir das, was Gott gesagt hat, halten das Gesetz, denn:

„der Mensch, der es tut, wird dadurch leben.“ Galater 3, 12 aus 3. Mose 18,5

Paulus sagt ja auch selbst:

„So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut.“ Römer 7,12

Im Galaterbrief sind wir immernoch beim 3. Kapitel. Ab Vers 15 erklärt Paulus folgendes:

„Liebe Brüder, ich will nach menschlicher Weise zu euch reden:

Man hebt doch das Testament eines Menschen nicht auf, wenn es bestätigt ist, und setzt auch nichts dazu.“

Abraham bekam von Gott die Verheißung und es wurde ein sehr starker Bund geschlossen.

Wer dazu mehr wissen will, lese gerne den Artikel: „Die Bündnisse“

Hier nur noch einmal ganz kurz: ein typischer Brauch der damaligen Zeit war es einen sehr starken Bund zu schließen, indem die Bündnispartner durch zerteilte Tierhälften hindurch gingen.

Das wird auch in den Propheten erwähnt, dass sie das taten und dabei deutlich machten, dass sie so zugerichtet werden mögen, wie diese Tiere, wenn sie den Bund brechen sollten.

Bei Abraham geschah etwas Aussergewöhnliches: Abraham ging nämlich gar nicht durch. Er schlief einen sehr tiefen Schlaf und Gott durchschritt diese Tierhälften und schloss diesen Bund. Nachzulesen in 1. Mose 15

Das ist die Verheißung, dass wir alle zu Abraham gehören und Erben sind.

„Was soll dann das Gesetz? Es ist hinzugekommen um der Sünden willen, bis der Nachkomme da sei, dem die Verheißung gilt und zwar ist es von Engeln verordnet durch die Hand eines Mittlers.“ Galater 3,19

Wir sahen bereits, dass Abraham die Torah hielt. Was kam dann auf dem Sinai dazu?

Was kam durch die Hand des Mittlers Mose, was vorher nicht da war?

Es kamen die Gesetze zur Sündenvergebung, die Stiftshütte. All das gab es erst nach dem Sinai.

Dieses Gesetz macht aber nicht lebendig. Es ist gekommen, damit wir die Sünde erkennen und einen Zuchtmeister haben. Zuchtmeister sind zur Bestrafung da. Durch die Strafen wissen wir doch erst, wie ernst eine Sache ist.

Das lernen wir alles durch das Gesetz der Opfer.

Nun ist der Messias unser Opfer geworden und wir sind nicht mehr unter dem Zuchtmeister, also unter den Strafen des Gesetzes. Aber das Gesetz gilt immer noch!!!

„Wie hat er sein Volk so lieb! Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten. Moshe hat uns die Torah gegeben, das Erbe der Gemeinde Jakobs.“ 5. Mose 33,4

Die Torah ist vieles, ein Geschenk, ein Erbe, man lese nur einmal Psalm 119.

Aber niemals ist sie ein Fluch! Wer so etwas sagt, versündigt sich!

Der Messias sollte die Torah unter die Völker bringen und das hat er eigentlich getan. Durch ihn haben wir die Torah unter den Heiden. Aber sie wollen sie nicht haben!

„Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln warten auf seine Torah.“ Jesaja 42,4

„Dem JHWH hat es gefallen, um seiner Gerechtigkeit willen, dass er seine Torah herrlich und groß mache.“ Jesaja 42,21

„Denn das Gebot ist eine Leuchte und die Torah ein Licht, und die Vermahnung ist der Weg des Lebens.“ Sprüche 6,23

Ja, es steht sogar geschrieben:

„Wer sein Ohr abwendet, um die Torah nicht zu hören, dessen Gebet ist ein Greuel.“ Sprüche 28,9

Haben wir deshalb so wenige Gebetserhörungen?

Sein Wort ist für Ewig und sein Gesetz gilt! Alles andere wird vergehen, aber Gottes Wort vergeht nicht. Deshalb sollten wir unseren Focus immer wieder auf sein Wort, auf seine Torah richten!

Abraham übrigens, bekam die Verheißung, aber er hat das Land nicht bekommen. Wir gehören zu seinen Kindern und sind nun Erben durch den Messias.

„Gehört ihr aber dem Messias an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben.“ Galater 3,29